Bremen, 30. Juli 2021. Mehr als 195 Millionen Euro hat die Techniker Krankenkasse (TK) im vergangenen Jahr für die medizinische Versorgung ihrer 72.000 Versicherten im Land Bremen aufgewendet. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Kasse damit Mehrausgaben in Höhe von rund elf Millionen Euro (plus 6 Prozent).  

Statistisch gesehen erhielten die bei der TK versicherten Bremerinnen und Bremer pro Kopf medizinische Leistungen im Wert von fast 2.700 Euro. Damit liegt Bremen unter dem Bundesdurchschnitt.

Krankenhausbehandlungen am teuersten 

Größter Ausgabenposten bei den Leistungen blieben auch 2020 die Krankenhausbehandlungen mit über 60 Millionen Euro.

Für die Behandlung bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im Land Bremen zahlte die TK fast 48 Millionen Euro, zahnärztliche Leistungen wurden mit über 13,4 Millionen vergütet. Für Arzneimittel wurden rund 32 Millionen Euro aufgewendet.  

Sonstige Leistungen - darunter zum Beispiel Hilfs- und Heilmittel - stiegen um über acht Prozent und schlugen mit rund 589 Euro pro Versicherter bzw. Versichertem in Bremen zu Buche.

Ende 2020 waren rund 72.000 Bremerinnen und Bremer bei der TK versichert. Deutschlandweit waren Ende 2020 rund 10,7 Millionen Menschen TK-versichert. Die Ausgaben für die medizinische Versorgung stiegen bundesweit auf mehr als 31 Milliarden Euro und damit um 4,2 Prozent je Versicherter bzw. Versichertem. Die Verwaltungsausgaben lagen mit fast 109 Euro pro Kopf deutlich unter dem Durchschnitt der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese und weitere Zahlen zum Geschäftsjahr 2020 sind dem aktuellen TK-Geschäftsbericht zu entnehmen.