Hamburg, 23. Juli 2021. Mehr als 1,3 Milliarden Euro hat die Techniker Krankenkasse (TK) im vergangenen Jahr für die medizinische Versorgung ihrer Versicherten in Hamburg aufgewendet. Die Leistungsausgaben stiegen damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 130 Millionen Euro. Inklusive der Steigerung durch das Versichertenwachstum ist das ein Kostenanstieg um rund 10 Prozent. 

Auch die Leistungsausgaben pro Versicherter bzw. Versichertem stiegen im Jahr 2020 an - im Vergleich zum Vorjahr um rund sieben Prozent auf 2.881 Euro (2019: 2.692 Euro). Den größten Teil der Ausgaben machten im vergangenen Jahr mit knapp 794 Euro pro Kopf die Kosten für Krankenhausbehandlungen aus (+ 4,5 Prozent im Vergleich zu 2019), gefolgt von denen für ärztliche Behandlungen mit 687 Euro pro Kopf (+9,8 Prozent). Die Kosten für Arzneimittel beliefen sich mit einem Plus von rund 7,7 Prozent auf rund 513 Euro pro Versichertem. 

Mehr Versicherte, geringe Verwaltungskosten

Ende 2020 waren rund 479.000 Hamburgerinnen und Hamburger bei der TK versichert. Damit verzeichnet sie einen Zuwachs von 12.000 Versicherten im abgelaufenen Jahr. Deutschlandweit waren Ende 2020 rund 10,7 Millionen Menschen TK-versichert. Die Ausgaben für die medizinische Versorgung stiegen bundesweit auf mehr als 31 Milliarden Euro und damit um 4,2 Prozent je Versicherter bzw. Versichertem. Die Verwaltungsausgaben lagen mit fast 109 Euro pro Kopf deutlich unter dem Durchschnitt der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese und weitere Zahlen zum Geschäftsjahr 2020 sind dem aktuellen TK-Geschäftsbericht zu entnehmen.

Hinweis für die Redaktionen

Seit Beginn des Jahres ist die Zahl der Menschen, die die TK in Hamburg versichert, erneut angestiegen. Zum Ende des Halbjahres 2021 waren mehr als 481.600 Hamburgerinnen und Hamburger TK-versichert (+ 2.400). Bundesweit versichert die TK inzwischen fast 10,8 Millionen Menschen.