Schwerin, 8. Mai 2020. Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen können Corona-bedingte Einnahmeausfälle geltend machen und Ausgleichszahlungen erhalten. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Techniker Krankenkasse (TK) für diese Zahlung zuständig. Die Auszahlung an die 47 Reha-Einrichtungen ist bereits im vollen Gange. "Inzwischen sind über 2,6 Millionen Euro im Land überwiesen worden", bestätigt Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt können auch die 21 Mutter-Kind Einrichtungen des Landes ihre Anträge auf Ausgleichszahlung stellen, meldet die Kasse heute in Schwerin. 

Die Corona-Pandemie stellt das Gesundheitswesen in Mecklenburg-Vorpommern vor enorme Herausforderungen. Dabei gilt es auch Entscheidungen, die auf Bundesebene getroffen werden, so wie das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz oder der Pflege-Rettungsschirm, im Land umzusetzen. "Wir stehen im konstruktiven Austausch mit unseren Partnern - wie zum Beispiel Ministerien, Kliniken, Ärzten und Verbänden - und entwickeln partnerschaftlich Lösungen für diese besondere Situation", bestätigt Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. 

Gesundheitsminister Harry Glawe betont: "Für Rehakliniken ist die Lage gegenwärtig nicht einfach. Aufgrund der besonderen Belastungen durch die Pandemie haben die Rehakliniken Einnahmeausfälle infolge einer geringeren Bettenauslastung. Mit der Unterstützung vom Bund wird ein wichtiger Beitrag zur Kompensation geleistet."

Reha-Einrichtungen erhalten Ausgleichszahlungen für Ausfälle der Einnahmen, die entstanden sind, weil Betten nicht so belegt werden konnten, wie es vor der COVID-19 Pandemie geplant war. Im Ausgleichsverfahren werden Ausfälle berücksichtigt, die seit dem 16. März 2020 entstanden sind. Stellen Reha-Kliniken diesen Antrag auf Ausgleichsanspruch, prüft die TK unbürokratisch und sorgt dafür, dass die Finanzhilfen schnellstmöglich fließen. Von den 47 Rehakliniken im Land haben bereits mehr als die Hälfte finanzielle Unterstützung erhalten. Die TK-Landeschefin versichert, dass zwischen Beantragung und dem Eingang des Geldes nur wenige Werktage liegen. "Wir möchten, dass Leistungserbringer liquide bleiben und arbeiten können. Dazu gehört auch, aktuelle Gesetze schnell umzusetzen." Auch den Mutter-Kind Einrichtungen wird jetzt schnelle Hilfe zugesichert. In den nächsten Tagen erwartet die Kasse deren Anträge. "Diese Krise können wir nur gemeinsam bewältigen", erklärt Austenat-Wied. 

Alle weiteren wichtigen Informationen sind auf der Homepage bereitgestellt. Der Artikel führt durch das Erstattungsverfahren und zeigt Kommunikationsmöglichkeiten auf. Ein Experten-Team steht unter der Telefonnummer 040 - 460 66 18 800 zur Verfügung.