TK: Herr Rüddel, dem Gesundheitsausschuss kommt in der Krise eine besondere Aufgabe zu. Wie bewältigen Sie als Vorsitzender den Arbeitsanfall und wie sieht die Zusammenarbeit mit dem Bundesgesundheitsminister aus?

Erwin Rüddel: Das Arbeitspensum ist momentan sehr hoch und gleichzeitig von Zeitdruck geprägt, um den akuten Bedürfnissen und Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden. Zudem sind die Herausforderungen, vor denen wir momentan stehen, sehr komplex.

Aktuell räumen wir der Regierung große Spielräume ein, damit sehr schnell umfassende Entscheidungen getroffen werden können. Dafür gibt es von Seiten des Ministers eine große Transparenz: Er ist regelmäßiger Gast in den Sitzungen des Ausschusses und steht den Mitgliedern Rede und Antwort. Trotz der weitreichenden Befugnisse, die das Ministerium gerade aufgrund seiner Verordnungen hat, legen wir als Parlament den Rahmen, den die Regierung hat, fest. Auch in dieser außergewöhnlichen Krisensituation bleibt es dabei, dass das entscheidende Wort am Ende das Parlament hat.
Auch zwischen den Regierungsfraktionen und der Opposition herrscht ein konstruktives Arbeitsklima. Über die Parteigrenzen hinweg arbeiten wir gut zusammen um die Krise zu bewältigen.

Erwin Rüddel MdB

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Vorsitzender des Gesundheitsausschusses