Rund 1,8 Millionen Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter sind aufgerufen, am 6. Juni 2021 einen neuen Landtag zu wählen. In insgesamt 41 Wahlkreisen können Wahlberechtigte ihr Votum abgeben, welche 83 Frauen und Männer in den nächsten fünf Jahren dem höchsten politischen Gremium des Bundeslandes angehören sollen.

Eine im Januar 2021 im Auftrag der Techniker Krankenkasse durchgeführte repräsentative Forsa-Umfrage gibt ein Stimmungsbild dazu, wie zufrieden die Menschen mit dem Gesundheitswesen in ihrem Heimatbundesland sind. Zudem gewähren die Ergebnisse der Trendbefragung einen Einblick, wie wichtig den Wählerinnen und Wählern für ihr Votum zum 8. Landtag von Sachsen-Anhalt das Thema Gesundheitspolitik ist.

Gesundheitspolitik auf Platz Eins 

Für ihre Entscheidung welche Partei die Geschicke ihres Bundeslandes in den kommenden fünf Jahren lenken sollen, haben die Wahlberechtigten zwischen Harz und Havel klare Favoriten der für sie wichtigen Themen. Für 95 Prozent  der Befragten ist die Gesundheitspolitik das Top-Thema. Damit rangiert sie noch vor den Bereichen Bildung oder innere Sicherheit und lässt beispielsweise auch die Energiepolitik hinter sich. 

Land­tags­wahl 2021: Wahl­ent­schei­dende Themen

TK-Infografik: Gesundheitspolitik ist für Sachsen-Anhalter Thema Nummer Eins. Repräsentative TK-Befragung zur Landtagswahl 2021. Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Gesundheitspolitik ist für die Menschen in Sachsen-Anhalt Thema Nummer Eins. Repräsentative Befragung der TK zur Landtagswahl 2021.

Gute Noten für Versorgung im Land 

Insgesamt erhält die Gesundheitsversorgung im Land von den Befragten gute Noten. Weit mehr als die Hälfte der Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter ist damit "zufrieden", ein weiteres Drittel sogar "vollkommen" oder "sehr". Einfluss auf die Einschätzung haben neben dem Gesundheitszustand auch demografische Faktoren wie Geschlecht und Alter sowie die Größe des Heimatortes.

Qualität vor Wohnortnähe 

Die Zusammenarbeit verschiedener Akteure des Gesundheitswesens bewerten zwei von drei Befragten nach eigenem Erleben als reibungslos. Ein Drittel gibt an, mangelnde Koordination schon erlebt zu haben, beispielsweise zwischen behandelnden Ärztinnen oder Ärzten und Kliniken, haus- und fachärztlichem Bereich oder zwischen Krankenhaus und Pflegeheim beziehungsweise Pflegedienst. Wenn es darum geht, für eine planbare Therapie oder Operation eine geeignete Klinik zu finden, nehmen Patientinnen und Patienten für nachgewiesene Qualität auch weitere Anfahrtswege in Kauf. Unabhängig von Alter oder Geschlecht geben neun von zehn Frauen und Männern einer vom Wohnort weiter entfernten, aber spezialisierten Klinik den Vorzug.

Digitale Gesundheit fördern 

Den Themen digitale Gesundheit und insbesondere dem Einsatz künstlicher Intelligenz stehen die Menschen in Sachsen-Anhalt positiv gegenüber. So sehen es beispielsweise sechs von zehn Befragten der Altersgruppe 18 bis 39 Jahre als "sehr wichtig" oder "wichtig" an, die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu fördern. Auch bei jenen, die das sechste Lebensjahrzehnt bereits vollendet haben, sagt das mehr als die Hälfte der Befragten. Den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen bewerten 84 Prozent der Frauen und sogar 88 Prozent der Männer bewerten als "gut" oder "sehr gut".

Trendbefragung 2021 #GesundheitSachsenAnhalt

Ergebnisse der repräsentativen Forsa-Befragung im Auftrag der Techniker Krankenkasse, Januar 2021

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Gesundheitspolitische Herausforderungen

Die Position der TK zur Landtagswahl 2021 in Sachsen-Anhalt 

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