Vom 19. bis zum 20. September 2018 fand der 14. Gesundheitswirtschaftskongress im Grand Elysée Hotel in Hamburg statt. In jedem Jahr ist die Landesvertretung Hamburg der Techniker Krankenkasse (TK) Partner des Gesundheitswirtschaftskongresses.

In diesem Jahr plauderte der Avatar KIM bei der Begrüßung unbefangen mit Kongresspräsident Prof. Heinz Lohmann und stellt sich den rund 880 Kongressteilnehmern vor. Mit dieser Begrüßung setzte Lohmann direkt ein Zeichen, dass das bislang noch weitgehend analoge Gesundheitswesen auch anders kann: nämlich digital.

Der Avatar KIM aus dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) erzählte dem Kongresspräsidenten, wie er beim Self-Check-In mithilft. KIM soll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKSH aber in Zukunft bei noch viel mehr Aufgaben unterstützen, damit diese sich intensiv um ihre Patienten kümmern können.

Hamburg ist führender Standort für die Gesundheitswirtschaft

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Damit habe die Gesundheitswirtschaft sogar die maritimen Wirtschaftszweige überholt. Ein weiteres Thema in Hamburg sei die gegenwärtige demografische Entwicklung. Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung äußerte er den persönlichen Wunsch, in der innovativen Stadt Hamburg "gut alt werden" zu können.

Wie Krankenkassen die Gesundheit gestalten können, so dass es auch einen Mehrwert für die Versicherten gibt - darüber diskutierte Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg am ersten Kongresstag mit weiteren Vertretern aus dem Gesundheitswesen. Sie forderte in der Diskussion von der Politik mehr Rückenwind bei der Digitalisierung und eine faire Ausgestaltung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA).

Live Demonstration von TK-Safe

Ein großes Thema auf dem 14. Gesundheitswirtschaftskongress war die elektronische Gesundheitsakte. Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK, stellte TK-Safe auf einem Pressegespräch vor. TK-Safe ist ein digitaler Datentresor, auf den TK-Versicherte jederzeit mit ihrem Smartphone über die TK-App zugreifen können. Die Akte ermöglicht es, Gesundheits- und Krankheitsdaten strukturiert und übersichtlich an einem Ort zu speichern und selbst zu managen.

TK-Safe

"Mit TK-Safe nutzen wir die Chancen der Digitalisierung für mehr Transparenz und mehr Vernetzung im Gesundheitswesen. Wir ermöglichen unseren Versicherten Zugriff auf ihre Daten - zu jeder Zeit und an jedem Ort."

Thomas Ballast, stellv. Vorsitzender des TK-Vorstands

Digitalisierung auf der Überholspur

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Außerdem forderte Ballast in der Diskussion die Möglichkeit einer vorläufigen Zulassung für Innovationen im Gesundheitswesen, um deren Nutzen festzustellen. So würde man auch den Start-ups den Zugang zum ersten Gesundheitsmarkt erleichtern.