Im vergangenen Jahr gründete sich in der Rhein-Neckar-Region auf Initiative von Prof. Dr. Eberhard Wille ein gemeinnütziger Verein zur Stärkung der Gesundheitsversorgung und Prävention. Zum Auftaktkongress mit Key-Note-Vortrag von Prof. Josef Hecken wird nun eingeladen.

 Herr Vogt, worum geht es beim Kongress der Gesundheitsregion Rhein-Neckar?

Andreas Vogt

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Leiter TK-Landesvertretung Baden-Württemberg

Mit der ersten großen Veranstaltung der Gesundheitsplattform Rhein-Neckar e.V. soll natürlich erst einmal das Netzwerk bekannt gemacht werden. Ziele des Vereins sind Vernetzung, Kommunikation und Information in der Region.

Programm und Referenten beweisen aber bereits deutlich, dass auch inhaltliche Impulse gesetzt werden sollen. Eine besondere Rolle spielt dabei die sektoren- und sogar bundeslandübergreifende Sichtweise.

Das sind wichtige gesundheitspolitische Schlagworte - doch was macht die Besonderheit konkret aus?

Die Gesundheitsplattform umfasst eine Region mit Großstädten, aber auch ländlichen Gebieten in drei Bundesländern. Das bedeutet ganz unterschiedliche Bedarfs- und Versorgungsplanungen.

Aus den Sozialministerien in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wollen wir Anregungen einholen, welche Unterschiede es zum Beispiel in der Krankenhausplanung gibt, welchen Einfluss Ländergrenzen auf die ambulante Versorgung haben oder wo man vielleicht voneinander lernen kann - wie etwa beim Modellprojekt Sektorenübergreifende Versorgung aus dem Südwesten.

Und wie positioniert sich hierbei die TK?

Die TK gestaltet den Kongress aktiv mit - und zwar ebenfalls länderübergreifend. Wir engagieren uns seit ihrer Gründung bei der Gesundheitsplattform Rhein-Neckar. Schließlich ist die sektorenübergreifende Versorgung eines der umfassendsten Reformthemen auf der gesundheitspolitischen Agenda.

Die TK erhofft sich dabei wesentliche Weichenstellungen für eine kooperative Versorgungslandschaft, in der die Bedarfsplanung sektorenübergreifend organisiert und Strukturen an den Schnittstellen neu geordnet werden.