Das sächsische Gesundheitswesen ist vor große Herausforderungen gestellt: Demografischer Wandel in einer älter werdenden Bevölkerung, technischer Fortschritt, Digitalisierung und die Sicherstellung der medizinischen, pflegerischen und rehabilitativen Versorgung. Die TK hat die im Sächsischen Landtag vertretenen Parteien sowie die FDP dazu befragt.

Oliver Wehner (CDU) : "Eine sektorübergreifende elektronische Patientenakte kann Doppeluntersuchungen beim Arzt und Krankenhaus vermeiden."

Simone Lang (SPD) : "Wir müssen im Bereich der Prävention besser werden. Dazu zählt, dass wir nicht nur das schon vorhandene Geld besser in Präventionsprojekte bringen, sondern auch mehr Mut bei Modellprojekten haben."

Susanne Schaper (Die Linke) : "Wir setzen uns dafür ein, dass der Freistaat Sachsen den Mitteleinsatz für den Netzausbau sowie für die Digitalisierung und den Ausbau der Telemedizin erhöht."

Volkmar Zschocke (Die Grünen) : "Digitalisierung ist eine große Chance. Um dieses zentrale Thema insgesamt voranzubringen, braucht es künftig ein Ministerium für Innovation und Digitalisierung." 

Holger Zastrow (FDP) : "Wir möchten die nichtärztliche, ärztliche und pharmazeutische Betreuung ins Wohnzimmer der Menschen bringen."