Corona-Pandemie, Digitalisierung oder Fachkräftemangel in der Pflege - in kaum einem anderen Bereich sind die Themen so vielfältig und drängend, wie in der Gesundheitspolitik. Nicht nur angesichts der Pandemie, sondern auch aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen gilt es viele offene Fragen so zu beantworten, dass aktuelle Herausforderungen zukunftsfest angegangen werden können.

Im neuen Interviewformat "Die Mainzer Gespräche der TK" sollen genau die Fragen gestellt werden, die dazu beitragen können, tragfähige Lösungen zu finden. Zu den Interviewpartnern zählen die maßgeblichen Akteure der Gesundheitspolitik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Viel Spaß beim Zuhören!

"Wissenschaft ist wichtig für den Gesundheitsstandort Rheinland-Pfalz"

Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz zu drängenden politischen Vorhaben.

Das Momentum nutzen, um auf den Erkenntnissen der Pandemie sowie  auf den Erfolgen der Biotechnologie und Digitalisierung aufzubauen - nichts geringeres hat sich der neue rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Clemens Hoch, vorgenommen. Wie der gebürtige Adernacher in der aktuellen Folge der "Mainzer Gespräche" ausführt, hätten die letzten Monate deutlich gezeigt, dass Wissenschaft wichtig für den Gesundheitsstandort Rheinland-Pfalz ist und es sinnvoll sei, die Themen beider Bereiche in einem Ministerium zusammen zu führen. Doch auch weiteren drängenden gesundheitspolitischen Themen, wie der Finanzierung der Kliniken oder der sektorenübergreifenden Versorgung will sich der 43-jährige Jurist mit aller Kraft in seiner Amtszeit widmen. Erfahren Sie mehr über die Vorhaben des neuen Ministers in der aktuellen Audio-Ausgabe der Mainzer Gespräche.
 

Clemens Hoch

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Rheinland-Pfälzischer Minister für Wissenschaft und Gesundheit

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"Wir brauchen eine gestufte Versorgung mit spezialisierten Zentren"

Jörg Manthey, Leiter der Krankenhausvertragsstrategie der Techniker Krankenkasse, zum Reformbedarf im Krankenhaussektor.

Auch wenn die Krankenhäuser auf die coronabedingten Herausforderungen schnell und flexibel reagiert haben, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, zeigen doch erste Auswertungen, dass die Pandemie primär von den Maximalversorgern bewältigt wurde. Das bisherige Krisenmanagement kann daher nicht als Bestätigung vorhandener Strukturen im stationären Bereich interpretiert werden. Die Corona-Pandemie hat vielmehr den großen Reformbedarf im Krankenhaussektor verdeutlicht.

Davon ist Jörg Manthey, Leiter der Krankenhausvertragsstrategie der Techniker Krankenkasse (TK) überzeugt. Aber an welcher Stelle sind die wichtigsten Hebel anzusetzen, damit auch in Zukunft eine Versorgungsqualität auf hohem Niveau in den Kliniken gewährleistet werden kann? Darüber sprachen wir in der aktuellen Folge unserer "Mainzer Gespräche". 

Jörg Manthey

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Leiter der Krankenhausvertragsstrategie der Techniker Krankenkasse

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"Uns erwartet ein großer Blumenstrauß an digitalen Möglichkeiten"

Dr. Barbara Römer, Vorsitzende des Hausarztverbands Rheinland-Pfalz, über das Projekt "Telemedizin-Assistenz"

365 Tage im Jahr 24 Stunden täglich Gesundheitsversorgung zu leisten - das ist angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung bei gleichzeitig zunehmenden Fachkräftemangel eine große Herausforderung.

Das rheinland-pfälzische Projekt "Telemedizin-Assistenz" soll insbesondere auf dem Land dabei unterstützen, ältere Patienten zu betreuen und Ärzte zu entlasten. Speziell qualifizierte Telemedizin-Assistentinnen und Assistenten, so genannte "TMAs" haben zu diesem Zweck eine technische Ausstattung erhalten. Mit Hilfe dieses Technik-Rucksacks erfassen die TMAs Gesundheitsdaten, um sie dann an den entsprechenden Hausarzt in der Praxis weiterzuleiten.

In dieser aktuellen Folge der "Mainzer Gespräche" unterhielten wir uns mit Frau Dr. Barbara Römer, der Vorsitzenden des Landeshausärzteverbands, über erste Erkenntnisse zum Projekt, das von vielen maßgeblichen Partnern des Gesundheitswesens gefördert und unterstützt wird.

Dr. Barbara Römer

Portrait von Dr. Barbara Römer Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Mitglied des Bundesvorstandes des Deutschen Hausärzteverbandes und 1. Vorsitzende des Hausärzteverbandes Rheinland-Pfalz

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"TK erwartet immense Kostensteigerungen"

Der TK-Finanzchef zu den Entwicklungen der GKV-Ausgaben 

Angesichts der Corona-Pandemie und verschiedenen Gesetzesvorhaben der letzten Jahre droht der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) insgesamt ein Milliardendefizit. Schätzungen zur Folge hat sich das Minus der GKV im vergangenen Jahr etwa um eine halbe Milliarde Euro auf 2,5 Milliarden erhöht.

Von den Entwicklungen wird auch die Techniker Krankenkasse (TK) betroffen sein. Hiervon ist Thomas Thierhoff, Leiter des Bereichs "Finanzen" bei der TK überzeugt. In der Reihe "Die Mainzer Gespräche" erläutert er, wie es zunächst zu Entlastungen bei den Ausgaben der GKV gekommen ist, es aber gleichzeitig massive Einbußen auf der Einnahmenseite des Gesundheitsfonds zu verzeichnen gibt.

Thomas Thier­hoff

Thomas Tierhoff (Bereichsleiter Finanzen und Controlling der TK) posiert für ein Porträtfoto. Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Leiter des Geschäftsbereichs Finanzen und Controlling der Techniker Krankenkasse

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"Das Leid bestimmt den Preis"

TK-Arzneimittelexperte Tim Steimle über die Kostenentwicklung bei neuen Medikamenten

In dieser Ausgabe der "Mainzer Gespräche" geht es rund um das Thema "Arzneimittel". So führt der TK-Experte für diesen Bereich, Tim Steimle, zum Beispiel aus, was bei Einsatz und Preisgestaltung von neuen Arzneimitteln zu bedenken ist. Außerdem beschreibt er Maßnahmen und Instrumente, die dabei unterstützen können, eine faire Finanzierung - auch für die pharmazeutische Industrie - zu gewährleisten und gleichzeitig ausreichend Mittel für die Erforschung und Erprobung neuer Innovationen auf dem deutschen und europäischen Markt zu sichern.

Darüber hinaus geht es auch um Fragen zum elektronischen Rezept (E-Rezept): Welche Chancen bietet es? Wie haben Apotheken diese neue Versorgungsinnovation aufgenommen? Diese und andere Fragen werden in diesem Mainzer Gespräch mit dem TK-Experten Tim Steimle erörtert. 

Tim Steimle

Tim Steimle (Apotheker und Fachbereitsleiter Arzneimittel der TK) posiert für ein Porträtfoto. Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Apotheker und Leiter des Fachbereichs Arzneimittel der Techniker Krankenkasse

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Corona-Pandemie und den Herausforderungen in der Pflege

Interview mit Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

Knappe personelle und finanzielle Ressourcen, bei zunehmender Zahl älterer Menschen - die Pflege war auch schon vor der Corona-Pandemie mit großen Herausforderungen konfrontiert. Nun sind die Fragen angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels, einer adäquaten Vergütung für Fachkräfte sowie steigender Beiträge für Pflegebedürftige noch drängender geworden. Wie lässt sich das Pflegesystem trotz dieser Schwierigkeiten stärken? Welche politischen Maßnahmen sind erforderlich, damit sich der Generationenvertrag halten lässt? 

Dr. Markus Mai

Portrait von Dr. Markus Mai Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

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Corona und die Kliniken im Land

Interview mit Kathrin Anklam-Trapp, SPD-Landtagsabgeordnete

Im Interview werden nicht nur die Highlights ihres aktuellen politischen Wirkens beleuchtet, sondern auch Fragen erörtert, welche durch die Corona-Pandemie an Dringlichkeit gewonnen haben. Hierzu zählen beispielsweise das Risiko drohender Versorgungsengpässe mit lebenswichtigen Medikamenten, die Finanzierung der Pflege und die Zukunft der Kliniken im Land.

Kathrin Anklam-Trapp

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Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz

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