Ministerpräsident Winfried Kretschmann weist mit seinem Grußwort den Weg: Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist dringend geboten, muss aber dem Patientenwohl dienen. 

Herr Vogt, wie fällt Ihre Bilanz des vierten Landeskongresses Gesundheit aus?

Andreas Vogt

Andreas Vogt, Leiter TK-Landesvertretung Baden-Württemberg Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Leiter TK-Landesvertretung Baden-Württemberg

Meine Bilanz fällt sehr positiv aus. Die Veranstaltung hat sich ihren festen Platz im Terminkalender der meisten Entscheidungsträger im Gesundheitswesen erkämpft. 

Die Tatsache, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann uns die Ehre gegeben hat, macht deutlich, dass der Kongress auch auf politischer Ebene als wichtiger Einstieg in das gesundheitspolitische Jahr wahrgenommen wird. Das gilt analog auch für den Keynote-Vortrag von BMG-Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart.

Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen zudem, dass es auch inhaltlich gelungen ist, in den wichtigen Fragen wie Digitalisierung oder Zukunft der Pflege den aktuellen Stand der Diskussion abzubilden und auch neue Ideen auf den Weg zu bringen.  
 

Was macht aus Ihrer Sicht den Kongress aus? 

Es ist immer wieder toll zu beobachten, wie Vertreter ganz unterschiedlicher Einrichtungen des Gesundheitswesens, die auch ganz verschiedene Positionen bekleiden, in den World Café Foren auf Augenhöhe über ein Thema diskutieren. Dabei geht es um die Sache, hierarchische Schranken spielen keine Rolle.

Wenn Vertreter der Pflegeberufe mit Zahnärzten in Kontakt kommen oder Apotheker mit Betriebsärzten und Leitern von Selbsthilfegruppen diskutieren, entstehen zwar keine fertigen Konzepte, die man in der Woche darauf umsetzen kann. Es entstehen aber neue Perspektiven und Verständnis für andere Berufsgruppen. Gerade im Hinblick auf Ideen zur sektorübergreifenden Versorgung sind das überaus wichtige Voraussetzungen.       
 

Wie sehen Sie die Zukunft des Kongresses?

Der Kongress hat sich mit seinem eigenständigen Profil gut am Markt behauptet. Die Veranstaltung war mit 200 Teilnehmern ausgebucht, sie kommt im Gesundheitswesen in Baden-Württemberg also gut an. Insofern braucht einem um die Zukunft nicht bange zu sein.

Die TK ist jedenfalls bereit, den Landeskongress Gesundheit weiter zu unterstützen und an der Weiterentwicklung des Formats engagiert mitzuarbeiten.