TK: Herr Professor Pfeiffer, wie ist der Kurs der Unimedizin in der aktuellen Pandemie-Lage?

Prof. Dr. Norbert Pfeiffer: Als einzige Universitätsklinik in Rheinland-Pfalz hat die Universitätsmedizin Mainz eine besondere Verantwortung für die Krankenversorgung. Die Verantwortung und Aufgaben hat sie auch während der Corona-Pandemie wahrgenommen. Ihren bisherigen Umgang mit den durch SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 bedingten Herausforderungen werten wir als Erfolg. 

Bereits vor der Corona-Pandemie hatte die Universitätsmedizin Mainz vorbereitende Maßnahmen ergriffen. Seit Ausbruch der Pandemie haben unsere Experten auf vielfältige Weise nach dem Motto der Universitätsmedizin Mainz "Unser Wissen für Ihre Gesundheit" regelmäßig Bevölkerung, Mitarbeiter, Medien und Politik informiert und beraten. Ab Mitte März wurden, soweit medizinisch vertretbar, alle planbaren Patientenaufnahmen, Operationen und Eingriffe und ambulante Behandlungen aufgeschoben. Seitdem es die medizinische und juristische Situation wieder zulässt, fährt die Unimedizin Mainz nun "langsam, aber sicher" die ambulanten und stationären Behandlungen und Operationen wieder hoch.

Das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln bleibt dabei weiterhin das oberste Gebot. Darüber hinaus halten wir eine stets verfügbare Reserve von 20 Prozent der vorhandenen Intensivbetten vor, die wir bei Bedarf innerhalb von 72 Stunden weiter aufstocken könnten. Die große Herausforderung hat die Mitarbeitenden der Universitätsmedizin noch näher zusammengebracht!

Univ. Prof. Dr. Norbert Pfeiffer

Portrait von Univ. Prof. Dr. Norbert Pfeiffer Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz