TK: Frau Maur, wie hat sich ihre Arbeit als Therapeutin und als Vorsitzende der LPK durch Corona verändert?

Sabine Maur: Auch während der Corona-Pandemie ist meine psychotherapeutische Praxis offen, aber - ebenso wie sehr viele meiner Kolleginnen und Kollegen - arbeite ich jetzt häufig per Videotherapie. Mit vielen Patientinnen und Patienten geht die Psychotherapie per Video recht gut, für manche ist sie allerdings gar nicht geeignet oder nur eingeschränkt nutzbar, so z.B. in der Arbeit mit jüngeren Kindern.

Leider kämpft man auch immer wieder mit technischen Problemen. Es ist deutlich geworden, dass die psychotherapeutische Arbeit face-to-face in einer Praxis der Goldstandard ist und bleibt, Videotherapie aber auch nach Corona eine gute Ergänzung sein kann. In den Praxen selbst haben wir Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten besondere Hygiene-Maßnahmen getroffen.

Die berufspolitische Arbeit in Kammern und Verbänden findet aktuell fast ausschließlich in Video- und Telefonkonferenzen statt. Ganz langsam und nur in kleinen Gruppen finden wieder Präsenztermine statt. Die Arbeit war in den letzten Wochen sehr intensiv, weil wir natürlich die Corona-bedingten Änderungen und Herausforderungen für Berufsstand und Patient*innen managen mussten.

Sabine Maur

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Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz