Bereits seit mehreren Jahren fungiert die TK-Landesvertretung Bremen als Projektpate für Studentengruppen des Studiengangs „Public Health“ der Uni Bremen. Das dreisemestrige Forschungsprojekt steht dabei im Zentrum des Master-Studiengangs und setzt auf Partnerinstitutionen aus dem Gesundheitswesen.

Im Rahmen ihrer Projektarbeit haben die angehenden Gesundheitswissenschaftler die Aufgabe sich eines aktuellen Versorgungsthemas anzunehmen, Handlungsbedarf aufzudecken und eine Intervention zu entwickeln.

In den nächsten anderthalb Jahren arbeitet die TK-Landesvertretung mit einer Gruppe bestehend aus vier Studentinnen zusammen, die die Gründung einer Bremer Selbsthilfegruppe für Frauen nach belastender Kaiserschnitterfahrung anstoßen möchte.

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Die Projektgruppe: Lara Brenner, Janina Clasen, Sara Klinkebiel und Carolina Idzior

Starker Zuwachs an Kaiserschnittgeburten

Die Ausgangslage bildet die in den letzten 20 Jahren stark gestiegene Kaiserschnittrate in Deutschland und die Frage nach den gesundheitlichen Folgen für die betroffenen Frauen. Insbesondere psychische Folgen spielen in der Betrachtung durch die Fachöffentlichkeit derzeit eine noch untergeordnete Rolle. Dabei können sogar schwerwiegende Erkrankungen wie eine Depression oder posttraumatische Belastungsstörungen die Folge einer Sectio sein.

Selbsthilfegruppe als niedrigschwelliges Angebot

Als Antwort auf die Frage „Wie kann die psychische Gesundheit von Frauen nach Sectio in Bremen verbessert werden?“ verfolgt die Gruppe den Ansatz der Initiierung einer Selbsthilfegruppe für Frauen. Diese soll sich ausschließlich an Frauen mit einer Kaiserschnitt-Entbindung richten und sich damit von bestehenden Angeboten abheben. Durch Möglichkeiten zum Austausch soll die Gesundheitskompetenz der Frauen gesteigert und die psychische Gesundheit der Frauen verbessert werden. Darüber hinaus ist für die betroffenen Frauen ein selbstbewussterer Umgang mit der Frage nach der Entbindungsart bei zukünftigen Schwangerschaften denkbar.

Forschungsprojekt: „Psychische Gesundheit von Frauen nach Kaiserschnitt“

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