Düsseldorf, 13. Juli 2020.  Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt bewältigen die Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW) die jetzige Situation verhältnismäßig gut. Das bestätigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).  Dabei wurden den Teilnehmern auch Fragen zu ihren persönlichen Empfindungen während der Corona-Krise gestellt.

Angst vor Corona?

Gefragt wurde beispielsweise nach der Angst, an Corona zu erkranken. Dies bejahten nur 20 Prozent (Bund 22 Prozent). Größer war die Sorge um Angehörige und Freunde - da hatten 45 Prozent der Befragten (Bund 57 Prozent) Befürchtungen.

Wie geht es den Menschen in NRW?

Zu dem subjektiven Befinden wurde wie folgt geantwortet:

  • 15 Prozent fühlen sich einsamer (Bund 22 Prozent)
  • 14 Prozent fühlen sich häufiger antriebslos und niedergeschlagen (Bund 19 Prozent)
  • 12 Prozent sind reizbarer als vor Corona (Bund 17 Prozent)
  • 10 Prozent schlafen schlechter (Bund 10 Prozent)

Barbara Steffens, Leiterin der TK-Landesvertretung in NRW: "Es gibt niemanden, den die Corona-Krise nicht berührt. Doch scheinen die Menschen in NRW überwiegend gut mit der Belastung umzugehen. Gute soziale Kontakte, Nachbarschaftshilfen, Offenheit und Hilfsbereitschaft den anderen gegenüber kann auch die eigene Situation positiv beeinflussen. Die Mentalität der Menschen in NRW hat in der Krise geholfen."

Hinweis für die Redaktion

Für den TK-Monitor Corona Spezial wurden im Zeitraum vom 13. bis 26. Mai 2020 bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Menschen unter anderem zu ihren persönlichen Empfindungen während der Krise befragt.