Akne inversa ist eine entzündliche Erkrankung der inversen Hautregionen und oft eine lebensbestimmende Erkrankung, die hauptsächlich bei jungen Menschen auftritt, fortschreitend verläuft und zu dauerhaften körperlichen Einschränkungen, Arbeitsunfähigkeit und sozialer Isolation führen kann. 

Mit dem Projekt "EsmAiL" wird ab Sommer 2020 an der Universitätsmedizin Mainz ein neues, interdisziplinäres Versorgungskonzept umgesetzt und wissenschaftlich begleitet. Es soll bei Akne inversa die Diagnosestellung beschleunigen, die Behandlung verbessern sowie die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen. Die Umsetzung erfolgt bundesweit in spezialisierten Akne-inversa-Zentren.

Im Rahmen dieses, durch den Innovationsfonds, geförderten Projektes wird auch eine neue Lichttherapie (gepulstes Licht kombiniert mit Radiofrequenz) eingesetzt. Zudem sollen anamnese- und leitlinienbasierte Behandlungspfade entwickelt werden. 

Das Projekt wird von der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Haut- und Poliklinik, geleitet. Neben der TK sind als weitere Partner beteiligt:

  • Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e. V. (DGfW)
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
  • BARMER

Weitere Informationen

So funktioniert der Innovationsfonds

Versorgungsprojekte, die die TK fördert