Neue innovative Ideen bringen unser Gesundheitssystem voran. Deshalb beteiligt sich die TK in Rheinland-Pfalz aktiv an fünf Innovationsfondsprojekten und gestaltet damit die medizinische Versorgung im Land. Weitere drei Anträge für die aktuelle Förderwelle unterstützt die TK mit ihrem Know-how. 

Das Finanzvolumen aller fünf laufenden Projekte beläuft sich auf mehr als 17 Millionen Euro. Dabei reicht das Spektrum vom Einsatz der Telemedizin, über ein Versorgungskonzept für demenzkranke Menschen bis zu einem Konzept für eine verbesserte Wundtherapie. Allen Projekten gemeinsam sind die Grundideen, die Vernetzung zwischen den Sektoren zu stärken und den Einsatz innovativer Technologien zu fördern.

Aktuell ist die TK in Rheinland-Pfalz an folgenden Projekten beteiligt:

EsmaiL

Mit den Projekt EsmaiL soll ein neues, standardisiertes Versorgungskonzept umgesetzt und erprobt werden, das bei Akne inversa die Diagnosestellung beschleunigen, die Behandlung verbessern und die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen soll. Die Umsetzung wird bundesweit in spezialisierten Akne-inversa-Zentren (AiZ) erfolgen.

PROMISE

Der Name PROMISE steht für PROzessoptiMIerung SEktorenübergreifend. Das Ziel des Projekts ist die evidenzbasierte Weiterentwicklung eines sektorenübergreifenden, interdisziplinären Versorgungsprozesses von Patienten mit Hüft- und Kniearthrose.

DemStepCare

DemStepCare steht für eine stärkere Vernetzung und ein gestuftes Versorgungskonzept, dass die Diagnostik und Versorgung von Menschen mit Demenz verbessern soll. Stationäre Behandlungen sollen reduziert, Angehörige in Krisensituationen entlastet und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden.

VeMaWuRLP

Mit dem Projekt Versorgungs-Management Wunde in Rheinland-Pfalz (VeMaWuRLP) soll ein flächendeckendes Versorgungsmanagement zur Begleitung von Menschen mit chronischen Wunden im Land zu etablieret werden. Durch die Koordination von Einzelmaßnahmen soll die Wundheilung verbessert werden und dadurch die Rate von Amputationen sinken.

TIC-PEA

TIC-PEA ist ein Projekt zur umfassenden Versorgung von Neugeborenen und Kleinkindern mit angeborener kranker Speiseröhre (Ösophagusatresie). Dabei steht der Aufbau einer telemedizinischen Plattform mit einem internationalen Experten-Netzwerk sowie die Beratung durch die Selbsthilfeorganisation KEKS im Vordergrund.

Universitätsmedizin Mainz und TK kooperieren bei drei weiteren Projekten

In der aktuellen sechsten Welle der Ausschreibung zum Innovationsfonds kooperiert die TK bei drei weiteren Projekten mit der Universitätsmedizin Mainz.

Hintergrund

Der Innovationsfonds ist ein gesundheitspolitisches Instrument zur Förderung von Versorgungsinnovationen und Versorgungsforschung in Deutschland.

Rund 50 innovative Versorgungsprojekte mit TK-Beteiligung hat der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bisher gefördert.