Hamburg, 1. August 2019. Rund 1,1 Milliarden Euro hat die Techniker Krankenkasse (TK) im vergangenen Jahr für die medizinische Versorgung ihrer Versicherten in Hamburg ausgegeben. Damit stiegen die Leistungsausgaben im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent an, auf 2.546 Euro pro Versichertem (Vorjahr: 2.491). Auch die Zahl der Versicherten nimmt zu: Ende 2018 waren rund 450.000 Hamburger bei der TK versichert (+ 17.000 im Vergleich zum Vorjahr). 

Den größten Teil der Ausgaben machten 2018 mit 333 Millionen Euro die Krankenhausbehandlungen aus - pro Kopf entspricht das einem Anstieg von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - gefolgt von den ärztlichen Behandlungen mit 250 Millionen Euro (+ 1 Prozent). Die Kosten für Arzneimittel beliefen sich mit einem Plus von 0,5 Prozent pro Kopf auf rund 200 Millionen Euro. 

Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg: "Im Vergleich zu 2017 haben wir im vergangenen Jahr erneut eine Kostensteigerung für die medizinische Versorgung in Hamburg verzeichnen müssen. Dank der guten Konjunktur und Wirtschaftslage wirkt sich das nicht auf die Mitgliedsbeiträge aus. Aufgrund der positiven Gesamtbilanz konnte der Verwaltungsrat den Zusatzbeitragssatz zum Jahreswechsel 2018/2019 um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 0,7 Prozent senken." Die TK liegt damit deutlich unter dem gesetzlichen Durchschnitt von 0,9 Prozent. 

Hinweis für die Redaktionen

Bundesweit stiegen die Ausgaben für die medizinische Versorgung auf insgesamt 26 Milliarden Euro und damit um 3,5 Prozent je Versichertem. Diese und weitere Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 sind dem aktuellen Geschäftsbericht der TK zu entnehmen. Der Bericht steht dieses Mal unter dem Motto "Vernetzung" und bietet unter anderem Informationen darüber, wie die TK mit der elektronischen Gesundheitsakte TK-Safe Gesundheitsdaten vernetzt und welche Rolle die Netzwerkkultur bei der TK spielt.