Saarbrücken, 23. Januar 2019. Der ehemalige Geschäftsführer der Techniker Krankenkasse (TK), Friedrich-Wilhelm Schmidt, ist vergangene Woche im Alter von 85 Jahren gestorben. Seine Amtszeit und die Ergebnisse seiner Arbeit prägen die TK bis heute.

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"Wir würdigen Friedrich-Wilhelm Schmidt als eine außergewöhnliche Persönlichkeit und trauern um einen wichtigen Wegbereiter für die Entwicklung der TK, aber auch des Gesundheitswesens in Deutschland. Mit seinem Weitblick, seinem unternehmerischen Geschick und außerordentlichen Engagement legte Schmidt die Grundsteine für den Erfolg der TK. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie“, sagt Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der TK. 

Schmidts Amtszeit als TK-Geschäftsführer von 1978 bis zu seinem Austritt aus dem Gremium Ende 1995 war geprägt von vielen Meilensteinen, die dazu führten, dass die TK heute Deutschlands größte Krankenkasse ist: Unter seiner Führung überschritt der TK-Haushalt im Jahr 1981 erstmals die 3-Milliarden-DM-Grenze und begrüßte die TK 1994 das 2,5-millionste Mitglied. Der Aufbau der TK in den neuen Bundesländern und der Bau der neuen Unternehmenszentrale in Hamburg Barmbek sind weitere Ergebnisse seiner Arbeit.

Vom Ehrenamtler zum TK-Geschäftsführer

Der 1933 in Neunkirchen an der Saar geborene Schmidt engagierte sich seit 1956 aktiv für den Aufbau der Techniker Krankenkasse im Saarland, wo Ersatzkassen erst ab 1960 zugelassen wurden. 1968 wurde Schmidt, der seine berufliche Heimat zunächst in der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft fand, in die Selbstverwaltung der Techniker Krankenkasse gewählt. Vier Jahre später folgte die Wahl in den ehrenamtlichen Vorstand der TK. 

1978 wurde der gelernte Vermessungstechniker Geschäftsführer der TK - später auch Vorsitzender der Geschäftsführung. Zum Jahresende 1995 ging Schmidt in den Ruhestand.