Bremen, 28. April 2021. In Bremen werden die Anträge auf coronabedingtes Kinderkrankengeld stark nachgefragt. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach gingen im ersten Quartal bei der TK im Land 740 Anträge auf das pandemiebedingte Kinderkrankengeld ein - bundesweit waren es über 133.000.

Damit liegt die Zahl der Anträge für das coronabedingte Kinderkrankengeld im Land beinahe doppelt so hoch wie die Zahl der regulären Kinderkrankendgeldanträge in den ersten drei Monaten dieses Jahres.  

Wichtiger Beitrag zur Unterstützung

"Das Corona-Kinderkrankengeld wird Müttern und Vätern gezahlt, wenn Kitas und Schulen nicht oder nur eingeschränkt geöffnet sind, es kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Eltern in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen", so Dr. Susanne Klein, Leiterin der TK-Landesvertretung in Bremen.

Hygieneregeln machen sich bemerkbar

Auffällig ist, dass die Zahl der Anträge für das krankheitsbedingte Kinderkrankengeld 2021 deutlich unter denen von 2020 liegt (siehe angefügte Grafik). Während im ersten Quartal des vergangenen Jahres 808 Anträge eingegangen sind, waren es dieses Jahr im gleichen Zeitraum knapp 374. "Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass es durch die Einhaltung der AHA-Regeln und die Reduzierung der Kontakte deutlich weniger Erkältungskrankheiten gab und die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken geringer war", so Klein.

Coro­n­a­be­­dingtes Kinder­kran­ken­­geld stark nach­­­ge­fragt

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Rund 740 Anträge auf Corona-Kinderkrankengeld im ersten Quartal 2021 in Bremen.

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