Um die Versorgung von Menschen mit beginnender Demenz im mittleren Lebensalter in Nordrhein-Westfalen (NRW) zu verbessern, hat die Alzheimer Gesellschaft Münster das Projekt "FrühLink" ins Leben gerufen. Begleitet und unterstützt wurde das einzigartige Konzept vom Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW, der LWL-Klinik Münster und der Techniker Krankenkasse (TK).

Abschlusstagung

Am 18. Oktober 2017 haben die Projektverantwortlichen im Rahmen einer Abschlusstagung eine Bilanz des Projekts "FrühLink" gezogen. Ausführliche Informationen und Zitate dazu finden Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung.

Selbsthilfe-Gruppen einbinden

Das Projekt FrühLink leiste einen guten Beitrag für eine bessere Versorgung von Menschen mit Demenz im frühen Alter, sagte Martina Hoffmann-Badache, Staatssekretärin im NRW-Gesundheitsministerium anlässlich der Zwischenbilanz zum Projekt. Sie gehörten in die Mitte der Gesellschaft. Eine wichtige Aufgabe sei es daher, die entstehenden psychischen, physischen, finanziellen und sozialen Belastungen der Pflegenden aufzufangen und offen mit den Problemen umzugehen, unterstrich Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW. "Um diese gesellschaftliche Herausforderung erfolgreich zu meistern, ist die Einbindung von Selbsthilfegruppen eine wichtige Voraussetzung", so van Aalst.

Passgenaue Unterstützung

Dass die Selbsthilfe in dem Projekt angemessen berücksichtigt wird, hat Maria Klein-Schmeink, MdB und Gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, als Mitglied des Beirats sichergestellt. "Es ist ausgesprochen wichtig, jungen Demenzerkrankten und ihren Angehörigen passgenaue Unterstützung nah an ihrem Alltag zu geben. Herauszufinden, wie das am besten gelingen kann - dazu trägt dieses Projekt hervorragend bei", betonte Klein-Schmeink. Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen, Projektleiterin bei der Alzheimer Gesellschaft Münster, begrüßte das Engagement der Münsteraner Politikerin: "Die Rahmenbedingungen für die Versorgung von den jungen Patienten in NRW können nur verbessert werden, wenn auch die Politik in den Dialog mit eingebunden ist."