Düsseldorf, 21. März 2019. Mit insgesamt rund 2 Millionen Euro fördert die Techniker Krankenkasse (TK) in Nordrhein-Westfalen (NRW) in diesem Jahr Selbsthilfeinitiativen im Land. Für individuelle Projekte der Selbsthilfeorganisationen und -verbände stellt die TK allein 570.000 Euro zur Verfügung. Förderanträge für diese Projekte können während des gesamten Jahres direkt bei der TK Landesvertretung in NRW eingereicht werden. Daneben unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen gemeinsam die Selbsthilfe in den 53 Kreisen und kreisfreien Kommunen in NRW über die sogenannte Pauschalförderung. Für diese Förderung endet die Antragsfrist am 31. März 2019.

Förderung ermöglicht wegweisende Projekte

"Wir schätzen die Selbsthilfeinitiativen in Nordrhein-Westfalen als wichtige Partner bei der Gesundheitsversorgung. Sie helfen vielen Menschen dabei, besser mit ihrer Krankheit, Sucht oder Behinderung zu leben", sagt Barbara Steffens, Leiterin der TK-Landesvertretung NRW. "Uns liegt es daher besonders am Herzen, die Initiativen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. So konnten wir in den vergangenen Jahren dazu beitragen, neue innovative Angebote auf den Weg zu bringen." Dazu zählen das Projekt FrühLink, das die Versorgung von Menschen mit früh beginnender Demenz und ihren Angehörigen in ganz NRW verbessert hat und als jüngstes Beispiel "in.kontakt", eine App, die Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen hilft, sich untereinander auszutauschen.

Hintergrund für die Redaktionen

Für die Selbsthilfe stellt die TK pro Versicherten 1,13 Euro zur Verfügung. Da die TK seit Jahren wächst, steigen auch die Gelder für die Selbsthilfegruppen. Bundesweit beläuft sich die Selbsthilfe-Förderung der TK dieses Jahr auf knapp 11 Millionen Euro. Alle Informationen zu den Förderrichtlinien sowie die Antragsformulare gibt es auf den Seiten der Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen in NRW.