Hamburg, 15. Februar 2021. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg plant, die bestehenden Gebäude ihrer Unternehmenszentrale an der Bramfelder Straße/Ecke Habichtstraße mit einem Erweiterungsbau entlang der Bramfelder Straße 160-164 zu ergänzen. Bereits durchgeführt wurden kleineren Maßnahmen wie erste Kampfmittelsondierungen und Ertüchtigungen auf dem Gelände der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt. 

Die nächsten Planungen sehen vor, dass ab der siebten Kalenderwoche 2021 die Arbeiten für die Baufeldfreimachung beginnen. Diese beinhalten unter anderem die Fällung des noch vorhandenen Baumbestands auf dem Grundstück. Eine entsprechende Genehmigung der Stadt Hamburg liegt der TK vor. Im zweiten Quartal 2021 sieht die Planung zunächst das Ausheben der Baugrube vor, um den Erweiterungsbau ab dem vierten Quartal durch einen Generalunternehmer schlüsselfertig errichten zu lassen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2023 geplant. 

Die hinter dem Grundstück liegende und zur Bramfelder Straße durch höhere Bäume gesäumte Kleingartenanlage bleibt von dem Bauvorhaben unangetastet. Lediglich die Zufahrt wird verlegt und um den Erweiterungsbau herumgeführt. Der Erweiterungsbau wird die Kleingärten künftig vom Verkehrslärm der Bramfelder Straße abschirmen, ohne sie zu beschatten. 

Insbesondere während der Rohbauphase wird es zu leichten Einschränkungen des Fußgänger-, Fahrrad- und Kraftfahrzeugverkehrs kommen. Bürgersteig und Radweg werden zeitweise gesperrt und auf die rechte Fahrspur stadtauswärts verlegt werden müssen. Die verbleibenden drei Fahrspuren sollen lastabhängig genutzt werden, sodass zu den üblichen Stoßzeiten stadteinwärts (morgens) beziehungsweise stadtauswärts (nachmittags) stets zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Teile des bestehenden TK-Kundenparkplatzes werden während der Bauzeit zur Logistikfläche.

Hinweis für die Redaktion

Das Grundstück Bramfelder Straße 160-164 ist die letzte potenzielle, unmittelbar an die Unternehmenszentrale der TK angrenzende Erweiterungsfläche. Zuletzt diente die Fläche als Behelfsparkplatz für Dienstleister der TK. Der Behelfsparkplatz und Teile des Grundstücks der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt (HSVA) weichen bei der Umsetzung des Vorhabens einem oberirdisch fünfgeschossigen Baukörper in kammartiger Struktur einschließlich moderner Rotklinker-/Aluminium-Glasfassade, die wesentliche Stilelemente der bestehenden Fassade aufnimmt und weiterentwickelt. Der Entwurf ist Gewinner eines von der TK und der Hansestadt 2014 ausgelobten Architektenwettbewerbs.

Die TK legt Wert auf nachhaltiges Bauen. Geplant ist deshalb eine DGNB-Zertifizierung (DGNB = Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) in der höchsten Kategorie (Platin). Dieses Zertifizierungssystem ist international anerkannt als "Global Benchmark for Sustainability".