Stuttgart, 12. April 2019. Filme, die Angehörigen erklären, wie man mit einer Demenz umgeht; Seminare und Tagungen für Leiter von Selbsthilfegruppen; Internetseiten mit dem Zulassungsstatus neuer Medikamente; Informationsblätter und Broschüren - alles das sind Aktivitäten der Selbsthilfegruppen und -organisationen, die von der Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt werden. In Baden-Württemberg stellt die TK der Selbsthilfearbeit in diesem Jahr über 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen rund 770.000 Euro im Rahmen der pauschalen Förderung an die Selbsthilfegruppen und Organisationen im Land und auf Bundesebene. Gezielte Projektarbeit der Landesverbände in Baden-Württemberg fördert die TK mit 256.000 Euro. Die gleiche Summe wird für bundesweite Projektarbeit zur Verfügung gestellt

„Die Selbsthilfearbeit nimmt einen festen Platz in unserem Gesundheits- und Sozialsystem ein. Sie ergänzt in vielfältiger und wirksamer Weise die professionellen Angebote der gesundheitlichen Versorgung“, sagt Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, das meist ehrenamtliche Engagement für die Betroffenen und ihre Angehörigen zu unterstützen. Viele können dadurch besser mit ihrer Krankheit, ihrer Sucht oder Behinderung leben“, so Vogt 
weiter.

Pauschale Fördermittel zur Mitfinanzierung der fixen Kosten wie z.B. Miete, Strom und Telefon, werden in Baden-Württemberg kassenartenübergreifend an die Gruppen und Organisationen gezahlt. Aufgeteilt in vierzehn Förderregionen ist jeweils eine Kasse stellvertretend für die Bearbeitung der Förderanträge zuständig. Projekte, die zeitlich begrenzt sind und ein bestimmtes Ziel verfolgen, werden von den einzelnen Kassen direkt gefördert. 

Hintergrund für die Redaktionen

Für die Selbsthilfe stellt die TK pro Versicherten 1,13 Euro zur Verfügung. Da die TK seit Jahren wächst, steigen auch die Gelder für die Selbsthilfegruppen. Bundesweit beläuft sich die Selbsthilfe-Förderung der TK dieses Jahr auf knapp 11 Millionen Euro.