Versicherte merken bei jedem Gang in die Arztpraxis oder die Apotheke, dass viele Prozesse im Gesundheitswesen noch immer analog laufen. Damit digitale Anwendungen wie die elektronische Patientenakte und das E-Rezept sich in der Breite durchsetzen, muss der Mehrwert für Versicherte spürbar sein.

Bewer­tung der elek­tro­ni­schen Pati­en­ten­akte

TK-Infografik: Große Mehrheit ist von der Idee der ePA überzeugt. Quelle: TK-Meinungspuls 2021 Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
83 Prozent der Befragten halten die Einführung der elektronischen Patientenakte für eine "sehr gute" oder "gute Idee", zeigt der Meinungspuls 2021.

Derzeit sind digitale Anwendungen noch zu wenig an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer ausgerichtet. Hier bedarf es dringend Änderungen in der Gesetzgebung, damit die digitale Transformation im Sinne der Patientinnen und Patienten gestaltet wird:

  • Die Optout-Regelung bei der ePA muss zügig eingeführt werden.
  • Das elektronische Rezept muss an die Apps der Krankenkassen angebunden werden.
  • Die Kernaufgabe der Gematik muss es sein, den Krankenkassen und Leistungserbringern als Dienstleister zur Seite zu stehen.
  • Die Digitalisierungs-Roadmap der Gematik muss sich stärker an den Interessen der Nutzerinnen und Nutzer ausrichten.

Dr. Jens Baas, TK-Vorstands­vor­sit­zender

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Alle Informationen zu den Forderungen der TK finden Sie in unserem Positionspapier.

TK-Posi­tion zur Digi­ta­li­sie­rung im Gesund­heits­wesen

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