Mainz, 14. August 2020. Angesichts der Corona-Pandemie haben die Menschen in Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland das Spazierengehen offenbar für sich entdeckt. Wie die rheinland-pfälzische Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) mitteilt, ist dies das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage "Corona 2020", die im Auftrag der Krankenkasse durchgeführt wurde. Demnach gab nahezu jeder zweite Befragte (43 Prozent) an Rhein, Main und Saar an, seit Ausbruch der Pandemie "häufiger" spazieren zu gehen als vor der Corona-Krise. "Zu den Gründen, warum sich das Spazierengehen derzeit einer so großen Beliebtheit erfreut, dürfte gehören, dass diese Tätigkeit an der frischen Luft vergleichsweise risikoarm ist", sagt TK-Landesvertretungsleiter, Jörn Simon. 


Aufgrund der verschiedenen Einschränkungen, deren Ziel es war, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, fielen viele sportliche Aktivitäten weg - Fitnessstudios und Schwimmbäder waren geschlossen sowie Vereins- sowie Betriebssportangebote wurden abgesagt. "Freizeitsportler mussten daher zunächst neue Alternativen finden und beispielsweise auf Onlineangebote zurückgreifen. Auch das zeigte die Befragung: Während 18 Prozent der Interviewten in Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland angaben, häufiger Gymnastik und Kraftsport in den eigenen vier Wänden zu betreiben, sagten 21 Prozent sogar, dass sie seit der Corona-Pandemie häufiger im Freien Rad fahren oder joggen", führt der TK-Landeschef weiter aus.

Hinweis für die Redaktion

Für die repräsentative Umfrage "Corona 2020" im Auftrag der der Techniker Krankenkasse befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa vom 13. bis 26. Mai 2020 1.000 Personen zur Corona-Zeit. Weitere Informationen zum TK-Gesundheitscoach - der Anregungen für das Training zuhause bietet - gibt es im Portal Prävention und Früherkennung.