Hamburg, 9. April 2020. Schwangere können in der aktuellen Corona-Pandemie Geburtsvorbereitungskurse per Videotelefonie wahrnehmen. Auch für Rückbildungskurse können Video-Angebote genutzt werden. Voraussetzung: Die Kurse finden "live" bei zugelassenen Hebammen statt, Kursleiterin und Teilnehmerinnen können in Echtzeit kommunizieren. Das berichtet die Techniker Krankenkasse (TK). 

Online-Kurse für Versicherte kostenfrei

Die Kosten für Videotelefonie-Kurse werden - wie für reguläre Kurse - von der TK für ihre Versicherten übernommen. Falls die eigene Hebamme die Video-Möglichkeit nicht anbietet, können auch Angebote anderer Hebammen oder Kursanbieter genutzt werden.

Informationen für Hebammen, die Online-Kurse anbieten möchten

Hebammen, die aktuell auf Online-Kurse umsteigen möchten, finden dort ebenfalls Informationen zum Beispiel zu technischen Voraussetzungen.

Beratung bei individuellen Fragen zu Schwangerschaft und Corona

Schwangere, die individuelle Fragen zu Schwangerschaft und Corona haben, können sich auch an das TK-Hebammentelefon wenden. Rund um die Uhr beraten examinierte Hebammen TK-versicherte Anruferinnen unter der Telefonnummer 040 - 46 06 61 91 70.

Per App mit der Hebamme chatten

Wer die App TK-Babyzeit nutzt, findet darin ebenfalls Hinweise, in welchen Bereichen rund um das Thema Schwangerschaft die aktuelle Pandemie-Situation Auswirkungen auf einzelne Leistungen hat. Die Schwangere kann auch direkt aus der App heraus die Hebammenberatung erreichen und mit einer Hebamme einfach chatten oder per Videotelefonie kommunizieren. Die App bietet zudem qualitätsgesicherte Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt, Planer mit wichtigen Terminen und Checklisten sowie Informationen zu Familienversicherung und Mutterschaftsgeld. TK-Versicherte können die Anwendung in den App-Stores für iOS und Android kostenlos herunterladen und nutzen. 

Hinweis für die Redaktion

Die Regelung zu den Online-Kursen haben die gesetzlichen Krankenkassen gemeinsam mit Hebammenverbänden vor wenigen Tagen auf den Weg gebracht, damit schwangere Frauen und Mütter mit ihren Babys unnötige soziale Kontakte vermeiden und die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus verringern können. Reine Tutorials oder Videoanleitungen fallen nicht unter die Neuregelung. Sie gilt befristet für die aktuelle Ausnahmesituation.