Hamburg, 14. März 2019. Vorab-Daten aus dem Gesundheitsreport 2019 der Techniker Krankenkasse (TK) zeigen: TK-versicherte Hamburger sind im bundesweiten Vergleich seltener aufgrund von Rückenbeschwerden krankgeschrieben. Beschäftigte in der Hansestadt fehlten im vergangenen Jahr durchschnittlich 1,1 Tage wegen Rückenbeschwerden. Insgesamt blieb in Hamburg 2018 jeder Beschäftigte im Schnitt 15,3 Tage krankheitsbedingt vom Arbeitsplatz fern. Der Anteil der rückenbedingten Fehltage lag demnach bei 7,2 Prozent (Bund: 8,3 Prozent).

Nur in Baden-Württemberg (1,0 Fehltage) und Bayern (1,1 Fehltage) war die Zahl der rückenbedingten Krankschreibungen noch geringer. Damit liegt Hamburg, wie im vergangenen Jahr, im deutschlandweiten Vergleich auf Platz drei. Mecklenburg-Vorpommern (1,8 Fehltage), Sachsen-Anhalt (1,8 Fehltage) und Brandenburg (1,7 Fehltage) belegen die hinteren Plätze.

TK-Fehlzeitentool: Krankheitsdaten auf einen Blick

Wie viele krankheitsbedingte AU-Tage gab es in Hamburg aufgrund von Rückenbeschwerden? Das Fehlzeitentool der Techniker Krankenkasse (TK) beantwortet mithilfe von ein paar Klicks Fragen zu Krankenstand und Arbeitsunfähigkeitstagen und -fällen in Hamburg und ganz Deutschland. "Mit dem Fehlzeitentool haben wir ein Angebot geschaffen, mit dem die Daten nun permanent online zur Verfügung stehen. Journalisten, Forschungseinrichtungen oder Interessierte können die Daten, unabhängig von Zeit und Ort, einfach suchen und aufbereiten", sagt Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg.

Hinweis für die Redaktionen

Die Zahlen stammen aus den Vorabdaten des TK-Gesundheitsreports 2019, der im Frühjahr erscheint. Grundlage bilden die knapp 5,2 Millionen bei der TK-versicherte Erwerbspersonen. Dazu gehören sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie Empfänger des Arbeitslosengeldes I. In Hamburg sind 227.000 Erwerbspersonen bei der TK versichert. Die Kurzübersicht Fehlzeiten 2019 sowie die Gesundheitsberichte der Vorjahre sind auf tk.de/gesundheitsreport verfügbar.