Todkranke Menschen wünschen sich, in vertrauter Umgebung und im Kreis der engsten Angehörigen zu sterben. Sie möchten möglichst keine Schmerzen erleiden müssen, letzte Dinge regeln und sich in vertrauensvollen Gesprächen mit dem Thema Sterben beschäftigen.

Im Jahr 2020 unterstützt die TK die ambulante Sterbebegleitung in Hessen mit einem Zuschuss von rund 1,4 Millionen Euro. Die Gelder fließen an über 80 ambulante Hospizdienste in Hessen, die eine besonders qualifizierte ehrenamtliche Sterbebegleitung durchführen. Unter den geförderten Diensten sind acht ambulante Kinderhospizdienste. 

Zudem unterstützt die TK die ehrenamtliche Sterbebegleitung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung oder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Die Fördermittel werden vor allem für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Helfer eingesetzt, die die sterbenden Menschen in ihrer sensiblen letzten Lebensphase begleiten. 

Wenn Menschen sterben, stellt dies auch die Angehörigen vor besondere Herausforderungen - insbesondere dann, wenn Kinder an einer tödlichen Krankheit leiden. Die ehrenamtlichen Helfer begleiten und stärken daher auch die Angehörigen und stehen auf Wunsch der betroffenen Familien auch über den Tod des Kindes hinaus als Gesprächspartner beispielsweise zu ethischen und religiösen Sinnfragen zur Seite.