Die Diagnose Krebs, HIV oder Multiple Sklerose löst nicht nur beim Erkrankten Ängste aus, auch die Familie und besonders Kinder spüren die Belastung und fühlen sich hilflos. Wenn dann nicht über die neue Situation geredet wird, können Kinder irrationale Schuldgefühle entwickeln.

Häufig verbergen sie jedoch ihre Ängste und Sorgen, weil sie die Eltern nicht zusätzlich belasten wollen. Einer solchen emotionalen Schwerstarbeit sind Kinder - egal welchen Alters - dauerhaft nicht gewachsen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig ein offenes und ehrliches Gespräch mit ihnen zu führen. Das ist keine leichte Aufgabe.

Ist der erkrankte Elternteil bei der TK versichert, unterstützt die TK die Familie und ermöglicht bei Bedarf bis zu acht qualifizierte Beratungsgespräche. Eine Vereinbarung mit ausgewählten Fachärzten und Psychotherapeuten ermöglicht es, gemeinsame Strategien zum Umgang mit  der Erkrankung der Eltern festzulegen. Mögliche psychische Störungen bei den Kindern lassen sich dadurch vermeiden.