Saarbrücken, 12. Mai 2021. Das coronabedingte Kinderkrankengeld wird im Saarland sehr stark nachgefragt, wie die Techniker Krankenkasse (TK) mitteilt. Im ersten Quartal 2021 gingen laut einer aktuellen Auswertung der TK im Saarland 694 Anträge auf die neue Leistung ein. Seit Anfang des Jahres können Eltern das neue coronabedingte Kinderkrankengeld beantragen, wenn sie ihre Kinder zuhause betreuen müssen. 

Bedarf bestand vor allem im Februar 

Mit 406 Anträgen wurde das coronabedingte Kinderkrankengeld besonders stark im Februar nachgefragt. Im Januar und März waren es 137 beziehungsweise 151 Anträge. Im Durchschnitt fielen die Versicherten 2,7 Tage aus. 

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"Es ist uns wichtig, Eltern zur Seite zu stehen und ihnen Hilfe bieten zu können", sagt Stefan Groh, Leiter der TK-Landesvertretung im Saarland. "Kinderbetreuung und Arbeitsalltag in Pandemiezeiten zu vereinbaren, ist eine große Herausforderung für die betroffenen Familien. Durch das Kinderkrankengeld werden sie entlastet", so Groh.

Eltern können das Corona-Kinderkrankengeld in Anspruch nehmen, wenn in Kitas oder Schulen die Betreuung eingeschränkt ist oder die Einrichtungen geschlossen sind. Der Anspruch wurde von 20 Tagen pro Elternteil und Kind auf 30 Tage angehoben. Für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf nun 60 Tage.

Krankheitsbedingte Kinderkrankengeld-Anträge gehen zurück

Das reguläre krankheitsbedingte Kinderkrankengeld wurde im Saarland 2021 bislang deutlich weniger nachgefragt als im vergangenen Jahr. Während 2020 im ersten Quartal noch 1164 An-träge auf das reguläre Kinderkrankengeld bei der TK gestellt wurden, waren es 2021 im gleichen Zeitraum nur 595. 

Hinweis für die Redaktion