Mainz, 26. August 2021. Der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten rheinland-pfälzischen Erwerbstätigen hat im ersten Halbjahr 2021 einen neuen Tiefstand erreicht. Dies belegen aktuelle Auswertungen der TK für das Land. So lag von Januar bis Juni der Krankenstand bei genau vier Prozent, in den Vorjahreszeiträumen waren es jeweils 4,7 (2020) beziehungsweise 4,6 Prozent (2019). Somit fehlte eine rheinland-pfälzische Erwerbsperson im ersten Halbjahr 2021 durchschnittlich 7,2 Tage am Arbeitsplatz. Im Jahr 2020 waren es noch 8,5 Tage im Jahr, davor 8,3 Tage.

Atemwegserkrankungen auf dem Rückzug

Besonders bei den Atemwegserkrankungen waren die Zahlen rückläufig. Betrug der Ausfall in der ersten Jahreshälfte 2021 nur rund einen halben Tag, so waren es in den Jahren zuvor etwa jeweils etwa 1,5 Tage. Die TK führte dies auf verschiedene Faktoren zurück. TK-Landeschef Jörn Simon: "Durch das Tragen eines Mund-Nasenschutzes wurden Infektionswege wirksam unterbunden. Ebenso haben keine Großveranstaltungen wie Konzerte oder Fußballspiele mit vielen Zuschauern stattgefunden. Das ist auch ein Grund dafür, dass die große Erkältungs- und Grippewelle in diesem Jahr ausfiel."

Hinweis für die Redaktion

Für die aktuelle Auswertung hat die TK die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ihrer rund 5,4 Millionen versicherten Erwerbspersonen, davon knapp 250.000 in Rheinland-Pfalz, ausgewertet. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I. Die Auswertung bezieht sich jeweils auf den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni eines Jahres. Insgesamt sind rund 10,8 Millionen Menschen bundesweit, sowie fast eine halbe Million Rheinland-Pfälzer bei der TK versichert.