Düsseldorf, 27. September 2021. Nicht erst seit Corona sind Lungenerkrankungen ein Thema. Bei einem Verdacht auf Lungenkrebs oder sonstigen unklaren Veränderungen mussten Betroffene bis zu fünf Tage zur Abklärung in eine Klinik. Gemeinsam mit dem Ambulanten Lungenzentrum Bonn/Rhein-Sieg bietet die Techniker Krankenkasse (TK) ihren Versicherten jetzt ein neues Behandlungskonzept an, das ohne Zugeständnisse an die Qualität lange Krankenhausaufenthalte überflüssig macht.
 
Ab dem 1. Oktober 2021 können unklare Lungen-Befunde vollständig ambulant in dem Zentrum abgeklärt werden. Die Überweisung in dieses Versorgungsprogramm erfolgt durch die behandelnden niedergelassenen Ärzte. Barbara Steffens, Leiterin der TK Landesvertretung in NRW: "Die lungenfachärztliche Betreuung erfolgt dann individuell aus einer Hand in dem Ambulanten Lungenzentrum. Ein fester Ansprechpartner begleitet auf kurzen Wegen vom Erstbefund zur Therapie. Zeitintensive Abstimmungen zwischen unterschiedlichen Ärztinnen und Ärzten entfallen somit."
 
Dieses neue Behandlungskonzept erstreckt sich in der Regel auf zwei Tage: Am ersten Tag werden die Vorbefunde analysiert. Nach einer eingehenden körperlichen Untersuchung werden eine spezialisierte Lungenfunktionsdiagnostik sowie Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Am zweiten Tag erfolgt die spezialisierte Video-Bronchoskopie inklusive Gewebe-Entnahme. Je nach Ergebnis werden die Befunde in einer Besprechung mit weiteren Ärztinnen und Ärzten vorgestellt und die folgende Therapie geplant und organisiert.

Hinweis für die Redaktion

Ausführliche Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Ambulanten Lungenzentrums Bonn/Rhein-Sieg.