Zehn bis zwölf Prozent aller Neugeborenen auf der ganzen Welt sind Frühgeburten. Längst hat sich das "Känguruhen", bei dem das Baby auf der Brust der Mutter oder des Vaters liegt, zu einer anerkannten Therapieform entwickelt. Nachweislich unterstützt sie die gesundheitliche Entwicklung der Frühgeborenen.

Da es für die Eltern unmöglich ist, rund um die Uhr Körperkontakt zu ihrem Kind zu halten, entwickelten die Tüftler und Gründer von Babybe eine vergleichbare Methode. Eine digital vernetzte Gelmatratze überträgt sowohl den Herzschlag und die Atmung als auch die Stimme der Eltern in Echtzeit auf das Frühchen im Inkubator.

Pressemitteilung zu Babybe

 "Babybe ist ein sehr emotionales Beispiel für die Digitalisierung. Wir sind überzeugt, dass das System das Potenzial hat, Frühgeborenen noch mehr elterliche Nähe zu ermöglichen und damit die Versorgung noch weiter zu verbessern."
Thomas Ballast, stellv. Vorsitzender des TK-Vorstands

Die TK als unterstützender Kooperationspartner

Die Erkenntnisse erster Erhebungen sind durchaus erfolgsversprechend: Durch den Gebrauch des Babybe-Systems werden die Atmung und die Gewichtszunahme der Frühchen positiv beeinflusst. In der angestrebten multizentrischen Studie wird der Nutzen der Methode in einem größeren Umfang untersucht. Unter anderem nehmen daran acht deutsche Geburtskliniken teil, bei deren Auswahl und Ausstattung die TK unterstützt.

So funk­tio­niert BABYBE


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Hintergrundinformationen

Kopf hinter dem Konzept einer bionischen Matratze ist der Diplom-Designer Camilo Anabalon, der im Rahmen seiner Master Thesis 2012 das grundlegende Konzept entwickelte. Gemeinsam mit dem Mechatronik-Ingenieur Raphael Lang gelang ihnen die Weiterentwicklung der Idee in Form eines ersten Prototypen. Beide sind heute die Geschäftsführer des 2013 gegründeten Stuttgarter Start-ups Babybe.

Ansprechpartner Presse

Michael Ihly
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