In Bremen kommen pro Jahr 100 Kinder mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm auf die Welt.

Bei der Versorgung von Frühchen sollten allein medizinische Kriterien gelten. Andere Faktoren, wie etwa politische Standortfragen oder finanzielle Interessen der Kliniken, aber auch der Wunsch nach einer möglichst wohnortnahen Betreuung, dürfen aus Sicht der TK keine Rolle spielen.

Die Eltern frühgeborener Kinder sollten daher nicht die Chancen auf ein gesundes Leben vermindern, indem sie auf ein Krankenhaus mit wenig Erfahrung vertrauen. Die konsequente Orientierung an medizinisch-wissenschaftlich begründeten Mindestmengen könnte gerade für die Versorgung extremer Frühchen ein geeignetes Instrument sein.

Die TK in Bremen möchte hier aktiv mitwirken und hat ein Positionspapier für die politische Diskussion im Land Bremen entwickelt.

Position der TK zur Frühchenversorgung (PDF, 198 kB)