Kiel, 5. August 2020. Der Weg ist frei für das geplante Großprojekt in Flensburg. Wie das Bundeskartellamt am Mittwoch bekanntgab, können die Krankenhausträger Malteser und Diako eine gemeinsame Trägerschaft eingehen. Dazu sagt Sören Schmidt-Bodenstein, Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein:

"Der Weg ist frei für eine der wichtigsten Maßnahmen für eine zukunftsfähige Krankenhausversorgung in Schleswig-Holstein. Glückwunsch an alle Beteiligten für diese gute Nachricht. Die Entscheidung des Bundeskartellamtes ist richtig und wichtig. Den Besonderheiten der Gesundheitsversorgung - wo eine sinnvolle Zusammenfassung von Leistungen und Kompetenz an einem Standort die Versorgung der Menschen verbessert - wurde Rechnung getragen.

Alle Partner waren und sind sich einig: Ein gemeinsames neues Zentralkrankenhaus ist die beste Lösung, die Versorgung in der Region zukunftsfest zu machen. Und zwar unter Effizienz- und unter Qualitätsgesichtspunkten. Der Neubau ermöglicht, alle Anforderungen an ein modernes Krankenhaus dieser Größenordnung umzusetzen: räumlich und technisch auf der Höhe der Zeit, von Anfang an für den Einsatz digitaler Medizin und Patientenunterstützung ausgelegt, auf Grund der Größe sichert die Konzentration hochkomplexer medizinischer Leistungen an einem Standort die Qualität, zugleich mit dem Augenmerk auch ambulant Leistungen anzubieten. Und nicht zuletzt kann das neue Haus eine stärkere koordinierende Aufgabe bei der Arbeitsteilung mit kleineren Häusern und dem ambulanten Bereich übernehmen.

Es gibt noch viel zu tun bei der Neuausrichtung der Krankenhauslandschaft in Schleswig-Holstein. Die Entscheidung des Bundeskartellamts ist ein wichtiges Etappenziel für den langen, aber richtigen Weg, den Minister Dr. Garg und seine Mitstreiter im Ministerium dabei noch vor sich haben."