Frankfurt am Main, 18. Dezember 2019. In Wiesbaden hat heute auf Einladung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) die zweite Sitzung des "Runden Tisches Zukunftsprogramm Geburts- und Hebammenhilfe" stattgefunden. Vor Ort wurden erste Ergebnisse der Strukturanalyse zur Versorgungslage präsentiert, die das HMSI Anfang des Jahres in Auftrag gegeben hatte. Die Techniker Krankenkasse (TK), selbst Teil des Runden Tisches, begrüßt das Engagement des Landes Hessen in Bereich der Hebammenversorgung "Bisher bestanden keine belastbaren Daten zur Anzahl der Hebammen sowie deren Tätigkeitsfeldern, angebotenen Leistungen und Arbeitszeiten. Auf den Ergebnissen der jetzt vorgestellten Analyse aufbauend können nun konkrete Maßnahmen entwickelt werden, um die Situation für die Hebammen, aber auch für die werdenden und kürzlich entbundenen Mütter zu verbessern", sagt Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung Hessen. Das Besondere am Gutachten ist auch, dass eine große Anzahl von Müttern befragt wurde, die in 2018 in Hessen entbunden haben. "Aus den Rückmeldungen von mehr als 1.500 Frauen lassen sich sicherlich wertvolle Erkenntnisse ziehen", so Voß.