Der Congenitale Hyperinsulinismus (CHI) ist eine seltene Erkrankung, bei der es durch unkontrollierte Insulinausschüttung zu lebensgefährlichen Unterzuckerungen kommt. Für diese Überproduktion ist die Bauchspeicheldrüse verantwortlich. 

Entfernung der Bauchspeicheldrüse nicht mehr nötig

Noch Anfang dieses Jahrtausends wurde die Bauchspeicheldrüse fast komplett entfernt, oft schon in den ersten Lebensmonaten des Kindes. Heute ist bekannt, dass die meisten dieser operierten Kinder spätestens in der Pubertät einen Diabetes Mellitus entwickeln, der sehr schwer zu behandeln ist. 

Die Universitätsmedizin Greifswald hat einen innovativen Ansatz entwickelt. Mittels einem CT-Verfahren wird das hochpathologische Gewebe der Pankreas lokalisiert. Während des chirurgischen Eingriffs wird dann das befallene Gewebe entfernt. Das gesunde Gewebe übernimmt weiterhin die Funktionen des Organs. Die kleinen Patienten werden vollständig gesund. Sie können zukünftig ohne Medikamente und schwerwiegende Nebenwirkungen leben. Folgeerkrankungen im Jugend- und Erwachsenenalter treten nicht auf.

Innovative Behandlung in Greifswald

Durch die hochspezialisierte Diagnostik und die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachmediziner (Stoffwechselexperten, Radiologen und Kinderchirurgen) aus Greifswald, Magdeburg und Berlin wurde nachhaltig eine deutliche Verbesserung in der Behandlung betroffener Kinder erreicht. Der Behandlungsansatz in Greifswald ist einzigartig und wird von Patienten aus aller Welt genutzt. Auch die TK bietet ihren Versicherten diese spitzenmedizinische und innovative Behandlungsform an.

Hyper­in­su­li­nis­mus-Film


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