Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Arbeitsentwurf zur Reform der Notfallversorgung zur Diskussion gestellt. Das Papier sieht Gemeinsame Notfallleitstellen, Integrierten Notfallzentren und eine neue Steuerung der medizinischen Notfallversorgung vor. Insbesondere die Notaufnahmen der Krankenhäuser sollen dadurch entlastet werden. 

Nothilfe außer­halb der Sprech­zeiten

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Die TK fordert ein System der koordinierten Notfallversorgung, in dem die ambulanten und stationären Träger sowie Rettungsdienste kooperieren, um die Patienten direkt in die Behandlungsform zu lotsen, die sie auch wirklich brauchen.

Das ist ein wichtiger Schritt für eine zeitgemäße und effiziente Neugestaltung der Notfallversorgung. Die TK unterstützt die Reform, schlägt in der konkreten Ausgestaltung jedoch einige Änderungen und Ergänzungen vor. Wichtig ist eine gute Mischung aus Vorhandenem und Neuem sowie die digitale Vernetzung der Beteiligten. Die ambulanten Angebote sollten in enger Kooperation mit geeigneten Krankenhäusern organisiert werden. Ziel ist es, eine schnelle, angemessene und qualitativ hochwertige Akut- und Notfallversorgung sicherzustellen.

TK-Position Notfallversorgung

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