1987 wurde das erste Mal in Deutschland eine Lungentransplantation erfolgreich an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) durchgeführt. Mittlerweile ist die Lungentransplantation ein etabliertes Verfahren, 40 Prozent der Eingriffe in Deutschland werden an der MHH durchgeführt. Die Überlebensquote liegt bei 42 Prozent gegenüber 25 Prozent im internationalen Durchschnitt.

Damit hat die Techniker Krankenkasse (TK) für ihren Integrationsvertrag mit der MHH Deutschlands größtes Lungentransplantationszentrum gewonnen. 

Ziel ist die Erhöhung der Über­le­bens­zeit der Patienten.

Das integrative Versorgungskonzept umfasst 

  • die Indikationsstellung und Betreuung in der Zeit auf der Warteliste, 
  • die Vorbereitung auf die Transplantation in der Reha-Klinik Fallingbostel 
  • die Transplantation 
  • und die Rehabilitation nach dem Eingriff. 

24 Stunden Betreuung und Pa­ti­en­ten­ak­te online

Dabei ist die spitzenmedizinische Versorgung, unabhängig vom Wohn- oder Aufenthaltsort garantiert: Der Vertrag umfasst eine lebenslange ambulante Betreuung einschließlich einer 24-Stunden-Erreichbarkeit durch die Spezialisten der MHH und telemedizinische Elemente: Auf der Homepage der MHH wird die Patientenakte in einem geschützten Bereich hinterlegt. Der Hausarzt vor Ort oder die Reha-Klinik kann so auf die Akte zugreifen und hat damit immer die neuesten Daten zur Hand. 

Der entscheidende Vorteil dabei: Mit diesem IV-Vertrag können unnötige Krankenhausaufenthalte und redundante Untersuchungen vermieden und eine Betreuung auf einem fachlich hohen Niveau gewährleistet werden.