Moderne Operationsmethoden im Bereich von Bauch und Becken steigern die Lebensqualität der Patienten.

  • Patientinnen, bei denen die Scheide unvollständig ausgebildet ist, können sich am Universitätsklinikum Tübingen mit einer dort entwickelten Operationsmethode behandeln lassen.
  • Im Klinikum Karlsruhe ist es möglich, auch größere Geschwulste im Darm schonend zu entfernen. Der Mastdarm muss dadurch nicht entfernt werden, was die Lebensqualität der Patienten enorm steigert.
  • Erhalten Kindern oder Jugendlichen eine neue Niere, verhindern Medikamente, dass das Organ abgestoßen wird. Wenn diese Medikamente versagen oder nicht vertragen werden, kommt in Tübingen die extrakorporale Photopherese (ECP) zum Einsatz. Die Experten setzen dieses Verfahren auch bei der Transplantation des Darms ein.
  • Experten aus verschiedenen Fachrichtungen verhelfen Patienten im Amyloidose-Zentrum Heidelberg zur  bestmöglichen Therapie. Das ebenfalls am Universitätsklinikum Heidelberg verortete Europäische Pankreaszentrum zieht sogar Patienten aus dem Ausland an.
  • Muss erkranktes Nierengewebe entfernt werden, wird am Klinikum Stuttgart so operiert, dass die gesunde übrige Niere geschont wird und leistungsfähig bleibt. Dadurch bleibt den Patienten oft die sonst notwendige Dialyse erspart.
  • Am Städtischen Klinikum Karlsruhe werden Lebermetastasen schonend entfernt. Dies geschieht in zwei Schritten: Zunächst wird versucht, mit der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) - einer Art Bestrahlung von innen - die Tumorherde zu verkleinern, danach werden diese auf minimalinvasivem Weg entfernt.