Für die Stadt und den Landkreis Tübingen hat es die Funktion eines Kreiskrankenhauses. Ärzte und Wissenschaftler arbeiten hier beständig an der Erforschung von Krankheiten. Daher kann das Klinikum seinen Patienten auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Behandlungen nach neuestem Stand der Wissenschaft anbieten.

Im TK-Netzwerk Spitzenmedizin ist das Universitätsklinikum Tübingen mit fünf Angeboten vertreten.

  • Die lebensrettende Transplantation von blutbildenden Stammzellen gibt Kindern mit Leukämie und ihren Eltern neue Hoffnung. Das UKT verfügt dabei über ein Verfahren, welches auch Stammzellen zulässt, bei denen die Gewebsmerkmale von Empfänger und Spender nicht vollständig übereinstimmen.
  • Erhalten Kinder und Jugendliche eine neue Niere, verhindern Medikamente, dass das neue Organ nicht abgestoßen wird. Versagen solche Medikamente oder werden diese nicht vertragen, kommt am UKT die extrakorporale Photopherese (ECP) zum Einsatz. Diese Methode wird in Tübingen auch dann angewendet, wenn Kinder eine neue Leber oder einen neuen Darm bekommen.
  • Frauen, deren Scheide nicht vollständig ausgebildet ist, kann in der Frauenklinik Tübingen mit einer eigens entwickelten Methode geholfen werden. Unter Narkose wird das Gewebe operativ gedehnt. Nach etwa fünf Tagen hat sich eine Scheide gebildet.
  • Spezialisten der Neurochirurgischen Universitätsklinik Tübingen behandeln Patienten, die an einer Moyamoya-Angiopathie - einer seltenen Gefäßkrankheit des Gehirns - leiden, mit einem sogenannten extrakraniellen-intrakraniellen Bypass. Bei Diagnostik, Therapie und in der Moyamoya-Sprechstunde arbeiten sie mit dem universitären Kinderspital Zürich zusammen.

Detailinformationen zu den jeweiligen Leistungen erhalten Sie über das TK-Service Team: 0800 - 285 85 85 (24 Stunden an 365 Tagen im Jahr (gebührenfrei innerhalb Deutschlands)