Saarbrücken, 12. März 2020. Krankenkassen und Krankenhausträger im Saarland haben sich auf einen finanziellen Rahmen für das Jahr 2020 geeinigt. Die Krankenhäuser können mit etwa 26,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr rechnen. Die Häuser erhalten so fast eine Milliarde Euro zur Versorgung der Patienten alleine aus den DRG-Leistungen. Grundlage für die Planungen ist der sogenannte Landesbasisfallwert. Diese entscheidende Größe für die Behandlungskosten im Saarland steigt im Vergleich zu 2019 um 3,29 Prozent auf jetzt 3.685,50 Euro. Im Saarland werden damit gleiche Leistungen besser vergütet als im Bundesdurchschnitt.

Krankenkassen zahlen viel Geld für eine bessere Versorgung

Darüber hinaus werden dieses Jahr erstmals die Kosten für das Pflegepersonal gesondert von den Krankenkassen bezahlt. Diese werden mit jedem Krankenhaus separat verhandelt. "Dort rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung der Ausgaben", erklärt Stefan Groh, Leiter der TK-Landesvertretung Saarland. "Mit diesem Mehr an Geld leisten wir einen Beitrag, eine hohe Qualität in der stationären Versorgung auch weiterhin sicherzustellen."

Wichtig ist hierbei, dass all diese finanziellen Mittel für die Versorgung der Patientinnen und Patienten zweckgebunden sind. Für die Investitionen ist nach wie vor das Bundesland Saarland zuständig.