Stuttgart, 9. Oktober 2020. Aus Sicht der Techniker Krankenkasse (TK) ist mit der Fusion der beiden Unikliniken Heidelberg und Mannheim die große Chance verbunden, in der Metropolregion Rhein-Neckar ein koordiniertes medizinisches Versorgungsnetzwerk zu etablieren. Mit einer Klinik im Zentrum, die Hochleistungsmedizin anbietet und gleichzeitig sowohl den Krankenhäusern in der Region als auch den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten auf digitaler Basis ihr Wissen zur Verfügung stellt. Das könnte Vorbildcharakter für andere Regionen in Baden-Württemberg haben.

Fusionsprozess mit Gesundheitsstrategie begleiten

Deshalb schlägt die TK vor, den Fusionsprozess mit einer Gesundheitsstrategie für die Metropolregion Rhein-Neckar zu begleiten, die gemeinsam von Krankenhäusern, Vertragsärzten, Forschungseinrichtungen sowie Politik und Krankenkassen aus den drei Anrainer-Bundesländern entwickelt wird.  

Doppelstrukturen abbauen, Wettbewerb erhalten

"Ein wichtiges Ziel ist es, alle Vorteile einer Fusion zu nutzen, unnötige Doppelstrukturen abzubauen und trotzdem Wettbewerb in der Region im Interesse der Patientinnen und Patienten aufrecht zu erhalten", sagte Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg.