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Regionale Gesundheitszentren (RGZ)

In einigen Regionen Deutschlands wird es zunehmend schwierig, die medizinische Versorgung im gewohnten Maße aufrecht zu erhalten - insbesondere in strukturschwachen ländlichen Regionen kommen die vorhandenen Strukturen an ihre Grenzen. Das erfordert neue Wege in der ländlichen Versorgung - digital und analog. Die TK schlägt vor, einen neuen integrierten Versorgungsbereich zu schaffen, der in unterversorgten Gebieten künftig für den ambulanten und stationären Bereich einheitlich sektorenübergreifend organisiert werden sollte. Im Zentrum stehen modular aufgebaute Regionale Gesundheitszentren (RGZ). Diese könnten beispielsweise Folgendes leisten:

  • eine Rund-um-die-Uhr-Notfallversorgung in Kooperation mit dem Rettungsdienst
  • die ärztliche Versorgung in den grundversorgenden Disziplinen
  • lange Öffnungszeiten und eine Verknüpfung mit dem Bereitschaftsdienst (nachts und an Wochenenden)
  • die Vorhaltung von Betten für die internistische und chirurgische stationäre Grundversorgung
  • Verknüpfung mit telemedizinischer Diagnostik für weiterführende ärztliche Expertise 

Versorgungssicherheit im ländlichen Raum

Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK, spricht im Interview mit dem Observer über das regionale Gesundheitszentrum als Herzstück für eine zukunftsorientierte ländliche Versorgung. 

Thomas Ballast, stell­ver­tre­tender Vorstands­vor­sit­zender der TK

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Digitale Chancen nutzen

Digitale Angebote können die Versorgung vor Ort verbessern und bestehende analoge Angebote bedarfsgerecht ergänzen - oder vernetzen. Voraussetzung dafür ist der kontinuierliche Ausbau und die Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur. Angefangen beim Breitbandausbau bis hin zur technischen Ausstattung der Leistungserbringer.

  • Der Online-Hautcheck der TK , ermöglicht TK-Versicherten bundesweit bei Hautproblemen digital Dermatologen und Dermatologinnen zu konsultieren. 
  • Über das TK-Pilotprojekt " Telemedizin im ländlichen Raum " können Hausärztinnen und Hausärzte  bei Akutfällen aber auch bei Routine-Nachsorgeuntersuchungen nach Augen-OPs per Video einen Augenarzt oder eine Augenärztin hinzuziehen. Das spart Zeit und Wege.

Darüber hinaus können weitere Ansätze, die Versorgungssituation im ländlichen Raum verbessern. Dazu gehören aus TK-Sicht

  • Versorgungsassistenzen: Delegation bestimmter niedrigschwelliger ärztlicher Leistungen an speziell qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
  • Neue Transport-Infrastruktur: Neue Konzepte, um  Patientinnen und Patienten den Zugang zur Versorgung zu ermöglichen. Die können regionale Verkehrsanbieter und Plattformlösungen zur Buchung einbeziehen.
  • Neue Rolle des qualifizierten Rettungsdienstes: von der Erweiterung medizinischer Kompetenzen bis hin zur Ausweitung von Rettungsflügen. 
  • Erweiterte Rolle für 90a-Gremien: Diese etablierten Gremien sind prädestiniert, Bedarfe vor Ort zu bewerten und bei Bedarf geeignete Maßnahmen anzustoßen. Dafür bedarf es eines klaren gesetzlichen Rahmens. 

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#regionalstark: Passgenau vor Ort versorgen

Die TK ist mit ihren 15 Landesvertretungen vor Ort präsent. Zu ihren Aufgaben gehört, passgenaue Versorgungsangebote zu entwickeln und anzubieten. Diese entstehen oft gemeinsam mit anderen Akteuren des Gesundheitswesens vor Ort.

TK-Posi­tion: Länd­liche Versor­gung der Zukunft

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In unserer Mediathek finden Sie Infografiken rund um das Thema Gesundheitssystem:

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Gesundheitspolitik: Weichen stellen

Was sind die Handlungsfelder in der 20. Legislaturperiode? Mehr Infos dazu auf den  TK-Themenseiten