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Dass Menschen im Notfall schnell und gut versorgt werden, ist ein zentraler Aspekt des Gesundheitssystems. Umso wichtiger ist, durch eine Reform endlich die permanente strukturelle Überforderung der Notfalleinrichtungen abzuwenden.

Dafür bedarf es aus TK-Sicht mehr Orientierung, mehr Kooperation und neuer Ideen.

Handeln bei Beschwerden außer­halb der Praxi­s­öff­nungs­zeiten

TK-Infografik: Handeln bei Beschwerden außerhalb der Praxisöffnungszeiten. Quelle: TK-Meinungspuls 2021 Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Die meisten Menschen, die innerhalb der vergangen drei Jahre Beschwerden außerhalb der Sprechzeiten hatten, suchten die Notaufnahme eines Krankenhauses auf.

Vernetzung und Kooperation

Eine bedarfsgerechte und ressourcenschonende Notfallversorgung setzt eine vernetzte Versorgung voraus. Die gelingt nur, wenn Rettungsdienste, ambulante und stationäre Akteure verbindlich kooperieren. Die TK fordert deshalb eine digitale Vernetzung der Versorgungsbereiche.

Integrierte Notfallzentren & digitale Unterstützung

Integrierte Notfallzentren sollten zu zentralen Anlaufstellen im Notfall werden - in der Nähe einer geeigneten Klinik und rund um die Uhr geöffnet. Dort erhalten Menschen eine qualifizierte Ersteinschätzung, gegebenenfalls eine Erstversorgung und werden an die richtige Stelle weitergeleitet. Dafür braucht es flexible gesetzliche Vorgaben, die ermöglichen, funktionierende Strukturen zu erhalten. Ihre Träger sollten aus TK-Sicht die Kassenärztlichen Vereinigungen sein, verbunden mit der Pflicht zur Kooperation mit der benachbarten Klinik.

Die dort erbrachten Leistungen könnten direkt durch die Krankenkassen vergütet werden - in Form von Grundpauschalen und schweregradabhängigen Pauschalen. Hinzu kommt ein Fixkostenzuschlag zur Deckung der Vorhaltekosten, der von allen Krankenkassen bis zur Deckung der Fixkosten geleistet wird.

Zudem können auch in der Notfallbehandlung digitale Angebote und Fernbehandlungen als Teil des Notfallmanagements eingesetzt werden. Der TK-Meinungspuls zeigt, dass viele Menschen in Deutschland solchen Möglichkeiten gegenüber offen sind - und sich vorstellen können, bei Beschwerden außerhalb der Sprechstunden ein Videotelefonat mit einem Arzt oder einer Ärztin zu führen.

Nutzungs­be­reit­schaft der Video-Sprech­stunde im Notfall

TK-Infografik: Nutzungsbereitschaft der Video-Sprechstunde im Notfall. Quelle: TK-Meinungspuls 2021 Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
68 Prozent der Menschen sind bereit, eine Video-Sprechstunde im Notfall zu nutzen, zeigt der Meinungspuls 2021.

TK-Position zur vernetzten Versorgung

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In unserer Mediathek finden Sie Infografiken rund um das Thema Gesundheitssystem:

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Forderungen der TK zur Bundestagswahl

Was sind die Handlungsfelder in der Gesundheitspolitik 2021? Mehr Infos dazu auf den TK-Themenseiten zur Bundestagswahl