Ärztin mit Handy
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Für mehr Sicherheit und Patientensouveränität im Gesundheitswesen müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen, dazu gehört Transparenz ebenso wie bestimmte Schlüsselkompetenzen.

Mehr Transparenz über Leistung und Service

Informierte Versichertenentscheidungen basieren auf vergleichbaren Informationen. Daher begrüßt die TK die Idee, mehr Transparenz in den Strukturen der gesetzlichen Krankenversicherung zu schaffen. Wichtig sind dabei konkrete, für alle Kassen maßgebliche und einheitliche Qualitätsparameter, die turnusmäßig veröffentlicht werden, um für Versicherte Vergleichbarkeit zu schaffen. Dazu gehört auch die Servicequalität. Denn: Eine über alle relevanten Bereiche einheitliche Datenbasis für objektive Vergleiche fehlt noch immer.

Karen Walken­horst, Mitglied des Vorstands

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Digitale Gesundheitskompetenz als Präventions-Schwerpunkt

Je digitaler das Gesundheitswesen wird, desto mehr digitale Gesundheitskompetenz ist gefragt - bei Versicherten und Leistungserbringern. Themen wie Datenschutz, Datenhoheit aber auch der Umgang mit digitalen Anwendungen erfordern ein ständiges Dazulernen, das zum Schlüsselfaktor für Behandlungsergebnisse werden kann.

Für Versicherte ist ein erster politischer Schritt getan: Inzwischen haben Krankenkassen ein Mandat, um digitale Gesundheitskompetenz zu fördern.

Um die Versicherten im Umgang mit neuen digitalen Angeboten optimal zu unterstützen, schlägt die TK vor, gesundheitsförderliche Lebenskompetenz zum Schwerpunkt der Prävention zu machen - neben den bisherigen Themen Ernährung, Bewegung, Stress und Sucht.

TK-Pilotprojekt vermittelt Wissen über Digitale Gesundheitsanwendungen

TK-Versicherte können ihre digitale Gesundheitskompetenz mit dem Angebot " DiSK-Coach “ erweitern. Die webbasierte interaktive Anwendung wurde von der TK gemeinsam mit der GAIA AG entwickelt und vermittelt Wissen auf Basis des eigenen Wissenstands. Im ersten Modul geht es darum, welche digitalen Gesundheitsanwendungen es gibt und wie sich deren Qualität einschätzen lässt. Das Pilotprojekt wird evaluiert. Die Erkenntnisse daraus sollen zur Ausgestaltung des Regelangebots beitragen. 

Digitale Gesundheitskompetenz ist ein dynamisches Konzept und keine statische Wissensmenge, die es zu meistern gilt. Dem tragen wir Rechnung, indem wir kontinuierlich weitere Angebote entwickeln.
Hardy Müller, Beauftragter der TK für Patientensicherheit

Kompetenzen von Leistungserbringern fördern

Auch die Anforderungen an Leistungserbringer wachsen: Patientinnen und Patienten sollen sich mit ihren Ärztinnen und Ärzte auf Augenhöhe bewegen können. Nutzen und Risiken einer digitalen Lösung sollten gemeinsam differenziert und konkret diskutiert werden können. Das erfordert von Leistungserbringern die entsprechenden Kommunikationskompetenzen. Die TK schlägt daher vor, dass Leistungserbringer eine systematische Weiterbildung zu den ethischen, legalen und sozialen Aspekten der Medizin (Medizin 4.0) absolvieren müssen.

Pandemie als Katalysator

Die Covid-19-Pandemie hat die Anwendungszahlen digitaler Kommunikationswege und Angebote im Gesundheitswesen in vielen Bereichen beschleunigt - umso wichtiger ist, in Sachen digitaler Gesundheitskompetenz nachzuziehen.

TK-Posi­tion zur Pati­en­ten­sou­ve­rä­nität

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In unserer Mediathek finden Sie Infografiken rund um das Thema Gesundheitssystem:

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Forderungen der TK zur Bundestagswahl

Was sind die Handlungsfelder in der Gesundheitspolitik 2021? Mehr Infos dazu auf den TK-Themenseiten zur Bundestagswahl