Saarbrücken, 22. Juli 2021. Ein Großteil der Menschen im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Hessen wünschen sich im Pflegefall, möglichst im eigenen Zuhause zu bleiben. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). So gaben 87 Prozent der Befragten in den drei Bundesländern an, am liebsten in den eigenen vier Wänden bleiben zu wollen, gefolgt von betreutem Wohnen (73 Prozent) und einer Senioren-Wohngemeinschaft (67 Prozent). "Digitale Angebote können dabei helfen, möglichst lange selbstständig zu wohnen", erklärt Stefan Groh, Leiter der TK-Landesvertretung im Saarland. "Dazu zählen beispielsweise Apps für ein besseres Selbstmanagement oder regelmäßige Videochats mit Pflegepersonal oder Ärztinnen und Ärzten. Um die Sicherheit zu erhöhen, können Smart-Home-Technologien oder intelligente Notrufsysteme besonders effektiv sein", ergänzt er.

Diese Chancen sieht auch die Mehrheit der Menschen an Saar, Rhein und Main. 54 Prozent der Befragten glauben, dass die Digitalisierung beim Bewältigen der Herausforderungen im Bereich der Pflege helfen kann. "Die Offenheit und Bereitschaft, digitale Hilfen einzusetzen ist also da. Es ist nun wichtig, diese verstärkt in den Leistungskatalog der sozialen Pflegeversicherung aufzunehmen", betont der TK-Landeschef den Handlungsbedarf.

TK unterstützt Versicherte mit digitalen Angeboten

Im Saarland leben rund 3.200 Menschen, die Leistungen aus der TK-Pflegeversicherung beziehen. Vielen von ihnen könnte die Digitalisierung das Leben erleichtern. Bereits heute unterstützt die TK ihre Versicherten mit einer Vielzahl digitaler Angebote -  vom Online-Pflegeantrag über virtuelle Pflegekurse bis hin zur App TK-PflegeKompakt mit allen wichtigen Infos und Ansprechpersonen für jede Pflegesituation.

Hinweis für die Redaktion

Der TK-Meinungspuls Gesundheit erhebt, wie die Menschen in Deutschland zur eigenen Pflege stehen und welche Erwartungen sie an die Pflege der Zukunft haben. Im Auftrag der TK befragte Forsa hierzu im Januar 2021 bevölkerungsrepräsentativ 2.001 Menschen in ganz Deutschland.