Bremen, 6. August 2021. Eine große Mehrheit der Menschen im Norden wünscht sich, im Pflegefall möglichst im eigenen Zuhause bleiben zu können. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). So gaben 84 Prozent der Befragten in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern an, am liebsten in den eigenen vier Wänden bleiben zu wollen, gefolgt von betreutem Wohnen (71 Prozent) und einer Senioren-Wohngemeinschaft (61 Prozent). 

Wenige offen für Pflegeheim

Nicht mal ein Drittel der Befragten (29 Prozent) würden im Fall des Falles in ein Pflegeheim ziehen wollen. Bundesweit liegt dieser Wert bei 37 Prozent.

Digitalisierung kann unterstützen

"Digitale Angebote können dazu beitragen, möglichst lange selbstständig zu wohnen", erklärt Inga Heinrich, Sprecherin der TK-Landesvertretung in Bremen. "Dazu zählen beispielsweise Apps für ein besseres Selbstmanagement oder regelmäßige Videochats mit Pflegepersonal oder Ärztinnen und Ärzten. Um die Sicherheit zu erhöhen, können Smart-Home-Technologien oder intelligente Notrufsysteme besonders effektiv sein."

Im Land Bremen leben rund 28.000 Menschen, die Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen. Vielen von ihnen könnte die Digitalisierung das Leben erleichtern. Bereits heute unterstützt die TK ihre Versicherten mit einer Vielzahl digitaler Angebote - vom Online-Pflegeantrag über virtuelle Pflegekurse bis hin zur App TK-PflegeKompakt mit allen wichtigen Infos und Ansprechpersonen für jede Pflegesituation.

Hinweis für die Redaktion

Der TK-Meinungspuls Gesundheit erhebt, wie die Menschen in Deutschland zur eigenen Pflege stehen und welche Erwartungen sie an die Pflege der Zukunft haben. Im Auftrag der TK befragte Forsa hierzu im Januar 2021 bevölkerungsrepräsentativ 2.001 Menschen in Deutschland. Die Zahlen zu den Pflegebedürftigen stammen vom Statistischen Landesamt Bremen.