Zu dieser Einschätzung kam eine Expertenrunde, die am 30. Oktober 2019 in Düsseldorf auf Einladung der Rheinischen Post und der Medica/Messe Düsseldorf über Robotik in der Pflege diskutierte. Zu den geladenen Fachleuten gehörte auch Ulrich Adler, Leiter regionales Vertragswesen der Techniker Krankenkasse (TK) in Nordrhein-Westfalen (NRW), der darauf hinwies, dass die Möglichkeiten der Digitalisierung und des Robotereinsatzes in der Pflege längst noch nicht ausgeschöpft seien. 

Ulrich Adler

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Leiter regionales Vertragswesen Techniker Krankenkasse NRW

Ohne digitale Unterstützung und Entlastung der Pflegenden werde es in Zukunft jedoch immer schwieriger, die pflegerische Versorgung zu Hause sicherzustellen. "Die meisten Menschen wollen möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben und dort auch gepflegt werden. Das zeige die repräsentative TK-Umfrage " Meinungspuls Pflege " Deshalb ist es sinnvoll, zu schauen, welche  Technik aus dem Bereich Smart Home wohnumfeldverbessernd eingesetzt werden kann", sagte Adler.  

Smart-Home Lösungen für die Pflege

Smart-Home-Lösungen können eine sinnvolle Unterstützung in der Pflege sein und für mehr Sicherheit bei Pflegebedürftigen und deren Angehörigen sorgen - und damit auch für ein längeres, selbstbestimmtes Leben zu Hause, betonte Adler.

Wie digitale Lösungen und künstlicherIntelligenz dazu beitragen können, die Eigenständigkeit im Alter möglichst lange zu erhalten, zeige die gemeinsame Studie " Sicher Zuhause " der TK und Philips. TK-Versicherte, die an der Studie teilnehmen, erhalten ein innovatives Hausnotrufsystem mit einer Basisstation und einem um den Hals zu tragenden Funksender. Im Unterschied zu anderen Hausnotrufsystemen erkenne "Sicher Zuhause" Stürze und löse automatisch einen Notruf aus. Darüber erstelle die selbstlernende Technologie Prognosen zum Sturzrisiko, um Krankenhauseinweisungen zu vermeiden.