Bremen, 11. November 2020. Bundesweit sind freie Pflegeplätze, ob zur Kurzzeitpflege oder "Urlaubspflege", heiß begehrt. Das gilt auch für Bremen. Angehörige telefonieren mit bis zu zwölf Pflegeeinrichtungen, um einen freien Platz ausfindig zu machen. Dieser Suchprozess ist frustrierend und zeitaufwändig.

Studierende aus den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaft sowie Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen haben innovative Lösungsstrategien entwickelt und präsentieren diese in einer kostenlosen Online-Videokonferenz zur digitalen Pflegeplatzsuche am:

Datum:  2. Dezember 2020 von 10:00  bis 12:00 Uhr

Ort: Online   

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Veranstalter: Human-Robo-Lab und future concepts bremen, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Universität Bremen

Die Veranstaltung steht jedem Interessierten offen und wird eine Mischung aus Impulsvorträgen und Austausch in Kleingruppen bieten.

Unter anderem werden der ehemalige Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf und Dr. Susanne Klein vom Kooperationspartner Techniker Krankenkasse (TK) an der Veranstaltung teilnehmen und ein Grußwort sprechen.

Bislang gibt es kein digitales System, das den Bürgern in Land Bremen freie Pflegeplätze anzeigt. Genau darüber haben sich Studierende der Human-und Gesundheitswissenschaften sowie der Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen Gedanken gemacht. Im Rahmen des Modulprojektes „Digitale Innovationsprojekte“ von Dr. Denis Pijetlovic und Dr. Martin Holi haben Studierende in Zusammenarbeit mit der TK und Botario-Plattform von JUST ADD AI GmbH einen Chatbot zur Prozessoptimierung der Pflegeplatzsuche entwickelt.

Hinweis für die Redaktion

Das Human-Robo-Lab ist eine offene Transfer-Initiative der Universität Bremen, in der technische- und digitalisierte Assistenzsysteme gemeinsam mit Unternehmen und Studierenden entwickelt werden.

future concepts bremen organisiert Kooperationsprojekte zwischen Organisationen und Unternehmen sowie Studierenden der Hochschulen in Bremen. Die Projekte werden am LEMEX betreut und durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa gefördert.